Wer ein standfestes Gebäude errichten will, benötigt ein tragfähiges Fundament. - Intuitiv abnehmen ohne Diät - der Abnehmkurs

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Wer ein standfestes Gebäude errichten will, benötigt ein tragfähiges Fundament.

Gratis Programm > Lektion 1
 

Das Fundament

Lesen - verstehen - lernen - anwenden!
„Es ist nichts furchtbarer anzuschauen, als grenzenlose Tätigkeit ohne Fundament.“
Johann Wolfgang von Goethe  

Während Sie mit diesem Programm arbeiten, werden Sie viel Neues erfahren, Bekanntes auffrischen aber vor allen Dingen werden Sie lernen, Ihr Wissen automatisch und zielgerichtet anzuwenden.
Dabei ist es unerlässlich, dass Sie das komplexe Geschehen verstehen, warum Sie übergewichtig sind. Daraus ergibt sich, dass der Lernprozess effektiver abläuft und letztlich wird sich Ihnen der Sinn von Abnehmtipps und Empfehlungen erschließen.

Wenn über das  Grundsätzliche des Geschehens keine Kenntnis besteht, ist es  sinnlos ,  Pläne  zu machen, um an den Gedanken von Goethe anzuknüpfen.

Nichts kommt von ungefähr!
Nichts in unserem Körper geschieht zufällig. Alles wird kontrolliert, reguliert, repariert, neu geschaffen, umgebaut, abgebaut, erlernt, vergessen. Man kann also sagen, dass sich alles in unserem Körper ständig in Bewegung befindet, selbst dann, wenn wir schlafen oder träge vor dem Fernseher sitzen. Gesteuert und überwacht wird dies alles durch uns selbst, denn wir haben diese Steuerungselemente selbst erschaffen und bedienen sie oder haben sie in einen Autopiloten eingespeichert, welcher absolut zuverlässig funktioniert und viele unserer Handlungen steuert, selbst wenn diese unvernünftig sind.

„Wer Sie waren, wer Sie in diesem Augenblick sind, wer Sie in Zukunft sein werden, ist  ist die Summe aller Gedanken und der daraus resultierenden vergangenen und künftigen Aktionen.

Ob Sie glücklich, unglücklich, hungrig, gesättigt, gesund, krank, übergewichtig oder normalgewichtig sind, entscheiden demnach Sie ganz allein, es wird durch Ihr „Ich“ geschaffen oder anders ausgedrückt, Sie erschaffen sich selbst und in jedem Augenblick neu. Dies geschieht durch dadurch, dass unser Gehirn die Fähigkeit hat zu lernen. Ja es hat nicht nur diese Anlage, sondern ist ausschließlich dafür konstruiert worden, von wem auch immer. So ist der Mensch in der Lage, sich an seine Umwelt anzupassen und die dafür notwendigen Strategien zu entwickeln. Einige dieser Strategien sind bereits nach der Geburt angelegt und müssen nicht extra gelernt werden. Man spricht dann von den Selbsterhaltungstrieben.

Weitere Fähigkeiten um uns in unserer Umwelt bewegen und überleben zu können, müssen wir erst lernen, auch wenn die dafür notwendigen körperlichen Voraussetzungen vorhanden sind. Denken Sie an die Sprache, das Laufen, Radfahren oder auch das Schwimmen.Wie perfekt wir diese Handlungen ausüben können, hängt davon ab, wie intensiv wir sie erlernen.
Hier ein Video von Prof. Dr. Manfred Spitzer >> Wie unser Gehirn lernt

Aber auch die bereits ab der Geburt gut funktionierenden Selbsterhaltungsmechanismen können weiter geschult oder auch verändert werden.
Da es sich hier um ein Lehrprogramm handelt, mit welchem Sie Ihr Normalgewicht erreichen wollen, betrachten wir beispielhaft den Trieb für die Nahrungsaufnahme. Gesteuert wird dieser durch das Hunger- und Sättigungsgefühl. Als gesichert gilt, dass es im Gehirn spezifische Nervenzellen gibt, die dieses Gefühl auslösen können. Sie befinden sich im Hypothalamus und sind räumlich voneinander getrennt. Im ventromedialen Hypothalamus (VMH) das Sättigungszentrum und im lateralen Hypothalamus (LH) das Hungerzentrum; beide Zentren arbeiten getrennt voneinander und sind nie gleichzeitig aktiv.

Wenn die Körperzellen Energiemangel signalisieren, wird das Hungergefühl ausgelöst. Übrigens sind diese Zellen wahrscheinlich die Nervenzellen des Gehirns selbst, da es für seine Arbeit 20% der gesamten Energie des Grundumsatzes benötigt, also rasch einen Mangelzustand bemerkt. Hinzu kommt noch, dass die Nervenzellen auf Glukose als Energielieferant zu 100 % angewiesen sind, da sie nicht, wie zum  Beispiel die Muskelzelle, Energie aus der Milchsäurevergärung nutzen können.
Wir bekommen also Hunger und begeben uns auf die Suche nach Nahrung. Sobald wir Energie (Nahrung) zu uns genommen haben, wird das Hungergefühl abgeschaltet und das Sättigungsgefühl eingeschaltet.
Es gibt also spezielle Nervenzellen im Gehirn, die, wenn sie durch elektrische Potenziale angesteuert werden, „Hunger“ signalisieren, indem sie jetzt ebenfalls entsprechende Signale an andere Körperzellen senden oder umgekehrt eben „Satt“ aus dem Sättigungszentrum.

Soweit so gut, wenn da nicht ein chemischer Botenstoff aus eben diesem Sättigungszentrum freigesetzt werden würde, das Dopamin, auch als Glückshormon bezeichnet.
Dieses Dopamin wird an einen bestimmten Bezirk im Gehirn gesendet, dem Nucleus accumbens - man könnte ihn auch als das Glücksorgan bezeichnen. Dieses „Glückzentrum“ sendet nun an den Hypothalamus körpereigene Opiate und wir fühlen uns wohl und glücklich.
Wie dieses System funktioniert, erfahren Sie - kompakt erklärt - in einem gesonderten Kapitel.
Sie können sich auch vorab bei Wikipedia informieren. Dort finden Sie eine sehr ausführliche
wissenschaftliche Beschreibung.
http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4ttigung_(Physiologie)
Oder als PDF-Broschüre „populärwissenschaftlich“, was nicht abwertend gemeint ist, da die Broschüre sehr informativ ist.  >>>  Hunger entsteht im Kopf

Hunger wonach?

Betrachten wir einmal die Synonyme, also sinnverwandte Worte, die für Hunger ebenfalls verwendet werden können. Es sind dies: Begehren, Begehrlichkeit, Begier, Begierde,    Gelüste, Gier, Leidenschaft, Lust, Lüsternheit, Sehnen, Sehnsucht, Sinnlichkeit, Verlangen,  Bedürfnis, Esslust, Gefühl.
Das Dumme ist, dass diese Wörter nicht nur den Mangel nach Nahrung betreffen, sondern auch einen Mangel insgesamt. Und so verknüpfen wir ihn unbewusst mit Hunger, was dazu führt, dass das Hungerzentrum aktiv wird.
Wenn dieses Defizit nicht durch andere Maßnahmen aufgehoben werden kann, wählen wir häufig die einfachste Lösung und dies ist das Essen. Verschärfend kommt hinzu, dass wir auch noch zu Genussmitteln, wie Schokolade oder anderen zuckerhaltigen Kalorienbomben greifen. Auch wenn es Unsinn ist, so wird durch den süßen Geschmack wieder Dopamin freigesetzt, was dann wieder ein gutes Gefühl auslöst.
Ein Teufelskreis, der sicher zu Übergewicht führt.


 
 

Der Abnehmtipp


Sicher kennen Sie auch die Empfehlung, vor den Mahlzeiten ein Glas Wasser zu trinken.
Dadurch soll ein schnelleres Sättigungsgefühl erreicht werden. Angenommen wird, dass durch das Wasser der Magen schneller in den erforderlichen Dehnungszustand gerät, der notwendig ist, um über die mechanischen Rezeptoren das erste Signal an Sättigungszentrum zu senden.
Gut gedacht, aber leider falsch.
Die Verweildauer von Flüssigkeit im Magen ist sehr kurz, das bedeutet, wenn Sie 10 Minuten vor der Mahlzeit ein Glas Wasser trinken, dieses den Magen bereits verlassen hat, bevor Sie den ersten Bissen zu sich genommen haben.
Der Verbleib der Nahrung steht in Abhängigkeit zur Zusammensetzung. Kohlenhydrate verbleiben 1-2 Stunden, Eiweiße 3 Stunden und Fette 4-5 Stunden im Magen.
Flüssigkeiten verlassen ihn innerhalb weniger Minuten.

Wer über die Magenfüllung seine Nahrungsmenge begrenzen will, kann dies effektiver mit den bekannten Quellstoffen wie Konjakmehl. Dabei immer auf eine ausreichende Trinkmenge bei der Einnahme des Präparates achten. Mindestens ein großes Glas Wasser langsam und in kleinen Schlucken trinken, da sonst das Konjakmehl über große Mengen Flüssigkeit den Magen schnell verlässt und die Quellwirkung erst im Darm eintritt.

Diese Möglichkeit ist allerdings nicht als Dauerlösung geeignet.
Besser ist es, den Magen "schrumpfen" zu lassen, indem man die Nahrungsmenge verringert und nicht den Dehnungszustand des Magens als ausschließliches Sättigungssignal nutzt.
Wenn man über einen längeren Zeitraum die Nahrungsmenge verringert, führt dies dazu, dass die Dehnungsrezeptoren wieder empfindlicher werden und dadurch zügiger eine Völlezustand des Magens signalisiert wird.

 
 

Sich Zeit nehmen für die eigenen Bedürfnisse!

Beruf, Familie, Haushalt und jetzt auch noch das Programm absolvieren.
Ich weiß sowieso nicht, wie ich das alles schaffen soll.
Kann es sein, dass Sie übergewichtig sind, weil Sie Ihre Bedürfnisse immer hintenan stellen?
Immer für ander da sind, nur nicht für sich selbst?

Dann wird es Zeit, dass Sie dies ändern.
Planen Sie täglich 30 - 45 Minuten für sich selbst ein. 30 - 45 Minuten, die nur Ihnen ganz allein gehören.
Bitten Sie Ihre Kinder, Ihren Mann, Ihre Frau oder wen auch immer, Sie während dieser Zeit nicht zu stören.
Stellen Sie auch Ihr Telefon (Handy) aus.
Ich empfehle Ihnen täglich eine festgelegte Zeit für Ihr Lernprogramm einzuplanen.

Kann ja auch sein, dass Sie innerhalb des Zeitrahmes das Pensum nicht schaffen. Dann lesen Sie einfach am nächsten Tag auf der betreffenden Seite weiter.

Schon gelesen? >>> \'dcbergewicht und Psyche

 

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