So wertlos ist keiner, daß er nicht wenigstens als schlechtes Beispiel herhalten könnte. (Markus M.Ronner) - Intuitiv abnehmen ohne Diät - der Abnehmkurs

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So wertlos ist keiner, daß er nicht wenigstens als schlechtes Beispiel herhalten könnte. (Markus M.Ronner)

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Es ist völlig in Ordnung, sich an Vorbildern zu messen.

Vorbilder aus unserer Verwandtschaft dienten unseren Eltern als Erziehungshilfe.
Wenn wir dieses oder jenes tun, brav lernen und immer folgsam sind, werden wir so erfolgreich wie Onkel Otto.
Wenn wir dieses oder jenes nicht lassen und nicht hören wollen, wird es uns genauso schlecht ergehen wie Tante "Duweißtschonwie". Ihren richtigen Namen sprach niemand in der Familie mehr aus.

Später haben wir uns dann eigene Vorbilder gesucht.

Diese fanden wir in unserem Bekannten- oder Freundeskreis. Wie bereits Einstein bemerkte, müssen Vorbilder nicht zwangsläufig positive Eigenschaften haben.

Selbst Pflanzen sollen Vorbilder haben. So berichtete mir ein alter Förster, dass auf Flächen, die abgeholzt werden, einige der schönsten und höchsten Bäume stehen bleiben durften. Diese Bäume sollten den neu gesetzten Bäumchen als Vorbild dienen.
Frei nach dem Motto: "Seht Ihr, so schön und groß sollt Ihr auch einmal werden!“
Und noch eines: Bäume können nicht weglaufen, wenn es ihnen nicht gefällt.
Diese kleine Geschichte des Försters fiel mir ein, als ich zufällig Zeuge eines Gesprächs zwischen zwei recht übergewichtigen Damen wurde.
"Schau mal Erika, so dick wie die da sind wir doch noch lange nicht", wobei sie mit ihrem Löffel auf eine am Tisch vorbeigehende sehr korpulente Frau deutete. Unter dem bestätigenden Nicken ihrer Begleiterin versenkte sie dann den als Zeigestock missbrauchten Löffel in ihrem Eisbecher und anschließend in ihrem Mund.
Sie können selbstverständlich über dieses Verhalten lächeln.
Aber haben Sie sich nicht auch schon bei solchen Vergleichen ertappt?

Sie werden nichts erreichen, wenn Sie sich an Personen messen, die übergewichtiger sind als Sie. Das Gegenteil ist der Fall, denn Sie werden langsam aber sicher weiter zunehmen. Schließlich finden sich immer wieder Menschen, die dann wieder dicker sind als Sie.


Suchen Sie sich positive Vorbilder!


Orientieren Sie sich bei der Auswahl Ihrer Vorbilder an Personen, die in etwa ihrer Größe und Konstitution entsprechen. Es gibt verschiedene Konstitutionstypen, die meist auf die Einteilung von Kretschmer zurückgeführt werden. Allerdings war Kretschmer ein Psychater und hat deshalb den Typ mit seelischen Verhaltensweisen verknüpft. Die meisten Annahmen über konstitutionelle und psychische Zusammenhänge wurden aber widerlegt.
Sprechen wir deshalb lieber von Körperbautypen - also von einem somatischen Konstitutionstypus.

Es werden auch hier drei Körperformen unterschieden.

Ektomorph

Ektomorph – Neigung zu Schlankheit (auch leptosom)
Er wird charakterisiert durch kurzen Oberkörper, lange Arme und Beine, schmale Füße und Hände sowie sehr geringe Fettspeicherung. Erkennbar sind ein eher kleiner Brustkorb und schmale Schultern, meist lange, dünne Muskeln. Die Haare sind dünn und nicht dicht. Ektomorphe/ leptosome Menschen sind meist hochwüchsig; es besteht aber auch die Möglichkeit geringer Körpergröße bei Ektomorphie.




Mesomorph

Mesomorph – Neigung zu Muskulosität (auch metromorph)
Erkennbar sind ein mächtiger Brustkorb, feste und dicke Haare, Körper in V-Form (Sanduhrform bei Frauen), dicke Haut, markante Wangenknochen und massiver Unterkiefer, langes und breites Gesicht, Fettanlagerungen im Allgemeinen meist nur an Bauch und Hüfte, große Hände und Füße, langer Oberkörper, kräftige Muskulatur und große Körperkraft. Die Mesomorphie kann in athletische und normale Form unterteilt werden.



Endomorph


Endomorph – Neigung zu Adipositas (auch pyknomorph)
Erkennbar sind weiche Muskulatur, kurze Arme und Beine, rundes Gesicht, kurzer Hals, glatte und weiche Haut, breite Hüften, starke Fettaufspeicherung und viele, aber dünne Haare. Auf den Philosophen G.W.F. Hegel zurückgehend ist dieser Konstitutionstypus in Süddeutschland auch bekannt unter dem Begriff der Bierwirtsphysiognomie. Endomorphe Menschen werden häufig als klein und adipös beschrieben; es gibt aber auch hochwüchsige mit endomorphem Körperbautyp.



Mischtypus
Kaum jemand ist ein völlig reiner Typus, vielmehr weisen die meisten Menschen Merkmale aller drei Typen auf. Man unterscheidet in der Sheldonschen Typologie etwa achtzig Untergruppen. Die Fettanspeicherung, der Muskelaufbau und der Skelettbau sind dabei eng korreliert. Ein endo-mesomorpher Typ wäre ein grundsätzlich muskulöser sportlicher Typ, der dabei zu starkem Fettansatz neigt.

Mehr darüber finden Sie bei Wikipedia >>> Hier

Es ist völlig sinnlos, einem Bild hinterher zu jagen, das man nie erreichen kann. Wenn Sie dem endomorphem Typ angehören, werden Sie niemals die Figur eines abgemagerten hochaufgeschossenen Models erreichen.

Sehen Sie sich einmal in Ihrem Bekanntenkreis um. Sicher finden Sie dort Personen, die, bei gleichem Körperbautyp, einige Kilo leichter sind als Sie.
Auch wenn Sie 20 oder mehr Kilo abnehmen wollen, sollten der jeweilige Abstand zu Ihren Vorbildern zunächst nicht zu groß sein. Wer weiß, vielleicht nimmt dann Ihr Vorbild ebenfalls ab und kann bis zum Erreichen des (Ihres) Normalgewichts Ihr Vorbild bleiben.

Hier eine kleine Geschichte von mir, zu diesem Thema:

Die Schnur
Es war einmal eine Schnur.
Schlank, bunt und von einer gewissen Länge. Sie war alles, was man von einer Schnur erwarten konnte.
Sie eignete sich zum Schuhe binden, konnte ein Paket verschnüren und erfüllte alle Anforderungen, die man eine Schnur stellen konnte.
Manchmal schlang sie Knoten um sich selbst, die sie aber immer aus eigener Kraft löste.

Anders verhielt es sich mit Knoten, die von ihrer Umwelt in sie geschlungen wurden.
Diese Knoten waren schwerer zu lösen. Ja, je mehr sie versuchte, diese Knoten abzustreifen, umso stärker nahmen sie von ihr Besitz.
Ein besonders fester Knoten war der Vorbildknoten.
Nehme dir ein Beispiel ……..!
Du bist nur eine Schnur, werde wie ……….., dann bist du etwas wert.

So verlor sie nach und nach ihre Identität.
Sie konnte keine Schuhe mehr binden und auch die anderen Aufgaben, welche sie so wertvoll gemacht hatten, verloren ihren Wert für sie.
Auf der Suche nach einer Möglichkeit, diesen Knoten aufzulösen begegnete Sie einem Maßband.
Das ist ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft, dachte sie. Es zeigt den anderen wo es lang geht und wie groß sie sind. Ich möchte werden wie dieses Maßband.
Also sprach sie das Maßband an: „Ich möchte werden wie du, was muss ich tun!“
„Nun, zunächst musst du wissen wie groß du bist. Ich kann es dir sagen.“
Also verglichen sie sich miteinander.
„Du bist 150 cm. lang, da musst du dich aber noch anstrengen. Aber ich glaube nicht, dass du meine Größe von 200 cm je erreichen kannst!"
Diese Überheblichkeit des Maßbandes, führte dazu, dass die Schnur erkannte, dass niemals die Größe der anderen zählt , sondern nur die eigene Größe.
"Ich bin eine Schnur, bin 150 cm lang, kann Schuhe binden, Pakete schnüren und damit etwas, was das Maßband nie können wird.
Ich bin eben anders, und das ist gut so."

Anmerkung:

Man kann sich zwar an Vorbildern messen, aber wer Vorbilder zum alleinigen Maßstab für den Wert seines eigenen "Ich" macht, wird nicht nur scheitern, sondern seine Probleme vergrößern.

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Ich verstehe sehr gut, dass Sie versuchen wollen, schneller und leichter abzunehmen. Im Internet findet man ja auch die unglaublichsten Angebote, meist mit begeisterten Kundenstimmen.
Lesen Sie, wie Sie sich unlautere Angeboten erkennen und sich vor ihnen schützen können.
>>> Werbung durchschauen



Stecken Sie Ihre jeweiligen Etappenziele nicht zu weit.
Sie sollten Ihre Traumfigur nicht gleich im ersten Anlauf erreichen wollen.
Ihren Weg zum Idealgewicht will ich einmal mit dem Hobby eines Bastlers vergleichen, der Modellflugzeuge baut.
Zunächst wird er sich nicht an sein Traummodell wagen. Er wird seine Erfahrung erst an leichter zu bauenden Konstruktionen sammeln.
Auch Sie sollten nicht gleich Ihre Traumfigur im ersten Anlauf erreichen wollen.
Wenn Sie ein Etappenziel auf dem Weg zu Ihrem Ziel erreicht haben, ruhen Sie sich zunächst etwas aus. Das heißt, Sie werden zunächst einmal das erreichte Gewicht stabilisieren. Auf dem weiteren Weg zu Ihrem Idealgewicht werden Sie aus dem Katalog der Tipps, Hilfen und Anregungen nur diese auswählen, die von Ihnen mühelos realisiert werden können.

Anmerkung:
Der Begriff Traumfigur ist falsch. Ein Traum hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun.
Löschen Sie den Begriff "Traumfigur" aus Ihrem Gedächtnis. Ersetzen Sie Ihn durch den Begriff "Meine persönliche Idealfigur"! Jeder Körper ein spezifisches Baumuster. Ihr Körper kennt dieses Muster genau. Über den Begriff "Meine persönliche Idealfigur", werden Sie genau diese Figur unbewusst und zwanglos erreichen.

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Reflexionsfragen
1. Welche Funktion können Vorbilder übernehmen?
2. Warum sollte ein Vorbild erreichbare Eigenschaften besitzen?
3. Entspricht mein Zielgewicht meinen physiologischen Gegebenheiten?


Es gibt auch negative Vorbilder

„Es gibt keine andere vernünftige Erziehung, als Vorbild sein, wenn es nicht anders geht, ein abschreckendes.“
Albert Einstein (1879-1955),


Andere sind dicker als Sie?
Kann sein!
Trotzdem sind nur Sie zu dick!

 
 

Abnehmtipp von Kilokill

Wer mit Heißhunger in den Supermarkt geht, greift offenbar häufiger zu kalorienreichen Lebensmitteln und lässt gesündere Alternativen wie Obst und Gemüse im Regal liegen.
Das hat eine Studie von Wissenschaftlern der Cornell University Ithaca, New York, ergeben. 150 Menschen waren daran beteiligt.   

Für den ersten Teil der Untersuchung verpflichteten sich 68 Probanden, in den fünf Stunden vor dem Experiment nichts zu essen. Jeder Zweite bekam anschließend einen kohlenhydratreichen Snack, bis sich ein Sättigungsgefühl einstellte. Dann sollten die Teilnehmer, hungrig oder gesättigt, nachmittags in einem simulierten Onlineshop einkaufen. Im Sortiment waren sowohl kalorienarme (Obst, Gemüse, Hähnchenbrust) als auch kalorienreichere Lebensmittel (Süßigkeiten, salzige Snacks, rotes Fleisch). Für jedes kalorienreiche Produkt gab es eine gesündere Alternative, und der Preis war nicht angegeben.   

Außerdem gingen die Wissenschaftler in einen Supermarkt und untersuchten die Einkäufe von weiteren 82 Personen zu unterschiedlichen Tageszeiten. Es wurde jeweils das Verhältnis von kalorienarmen zu kalorienreichen Produkten bestimmt. Frühere Studien hatten gezeigt, dass das Hungergefühl bei den meisten Menschen am Spätnachmittag (zwischen 16 und 19 Uhr) stärker ausgeprägt ist als am Mittag oder am frühen Nachmittag (von 13 bis 16 Uhr).   


Beide Untersuchungen bestätigten, dass selbst kurze Fastenperioden die Kaufentscheidung beeinflussen können.
Bei Heißhunger fiel die Wahl häufiger auf kalorienreiche Produkte wie Fastfood und süße Snacks, es landeten aber insgesamt nicht mehr Lebensmittel im Einkaufswagen. In den späten Nachmittagsstunden waren die Besorgungen demnach weniger ausgewogen als um die Mittagszeit. Vermutlich führt das Hungergefühl dazu, dass das Gehirn stärker auf Lebensmittel mit einem hohen Brennwert reagiert.

Um ungesunden Kaufentscheidungen vorzubeugen, wird empfohlen, vor dem Einkauf eine Kleinigkeit zu essen.

 
 
 
 
 

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