Brigitte die Schulfreundin - Intuitiv abnehmen ohne Diät - der Abnehmkurs

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Brigitte die Schulfreundin

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Lernen Sie heute Brigitte kennen.
Hier bin ich wieder - Gertrud. Sie erinnern sich? Wir sind doch ein Team.
Heute will ich Ihnen meine Freundin Brigitte vorstellen.

Anmerkung:
Sicher werden Sie bei dieser Geschichte einige so genannte Aha-Erlebnisse haben.
Tatsache ist, dass sich viele Übereinstimmungen in den Verhaltensmustern von Übergewichtigen finden lassen. Sie dürfen ruhig über sich selbst lächeln, wenn Sie derartige Übereinstimmungen bei dieser Geschichte finden.


Es war wieder ein Tag wie jeder andere. Aufstehen – zur Arbeit gehen – Feierabend – nach Hause fahren.
In meiner Wohnung angekommen, überlege ich, was ich heute Abend noch unternehmen könnte. So abgespannt wie ich mich fühle, wird der Abend sicher wieder vor dem Fernseher enden. Allenfalls unterbrochen durch einige kurze Affären mit dem Inhalt des Kühlschranks.
Jetzt klingelt auch noch das Telefon. Soll ich überhaupt an den Apparat gehen?
Aber vielleicht ist es eine Einladung? In Gesellschaft den Abend zu verbringen, ist sicher amüsanter als vor dem Pantoffelkino. Also nehme ich den Hörer ab.

"Gertrud Käfer“
"Hallo Gertrud, rate mal, wer hier spricht?“
Oh wie ich sie hasse, diese Ratespiele am Telefon, denn meistens errate ich meine Gesprächspartner ja sowieso nicht.
Doch hier ist es relativ einfach. Diese etwas zu hohe, hektische Stimme kenne ich nur zu gut, es ist meine ehemalige Schulfreundin Brigitte.
"Hallo...., Brigitte?"
"Toll, ganz toll, ich finde es wirklich toll, dass du mich sofort erkannt hast. Du hast doch sicher Zeit. Prima, dann können wir ja heute Abend essen gehen. Abgemacht?"
"Moment, einen kleinen Augenblick Brigitte, lass mich erst einmal von der Überraschung erholen, es ist ja schon einige Zeit her als ich das letzte Mal von dir hörte."
"Ja, ja, wir haben uns schon lange nicht mehr gesehen, aber ich bin heute und morgen in der Stadt und habe dich gleich angerufen. Das klappt doch mit meiner Einladung? Sage bitte bitte nicht nein.“
„Ist ja gut, in einer Stunde bei mir, ich kenne ein ausgezeichnetes italienisches Restaurant in meiner Nähe, da könnten wir hingehen."
"Prima, alles andere dann."
"Klick" und schon hatte Brigitte aufgelegt.
Das war sie, meine Freundin Brigitte, immer lustig, voller Elan und nicht zu bremsen.
In der Schule wurde sie nur das "Püppchen" genannt, Traumfigur, hübsches Gesicht, eben alle Attribute einer Barbie-Puppe. Sie heiratete einen Studienkollegen aus Hamburg. Hans-Jochim. Eine so genannte gute Partie.

Sicher ist sie immer noch schlank und sieht wie früher traumhaft gut aus.
Nicht, dass ich ungepflegt wäre, aber neben Brigitte werde ich noch unförmiger wirken, als ich ohnehin schon bin.
Wie sie wohl angezogen sein wird? Bestimmt wie immer modisch und extravagant.
Was soll ich nur anziehen, damit der Kontrast zu ihr nicht allzu stark ist. Den roten Pullover mit grauem Rock .... nee zu bieder. Außerdem sehe ich darin aus, als würde ich in einer Wurstpelle stecken.
Dieses blaue Kostüm wird sicher sehr gut passen. Nicht zu festlich, aber gut genug um neben Brigitte zu bestehen.

So, dann her mit dem Kostüm und hineingeschlüpft. Oh weh, mit dem Hineinschlüpfen ist es wohl nichts. Ob der Reisverschluss überhaupt zu geht? Na ja, fast. Ein kleines Stückchen kann er ja oben offen bleiben, sieht ja niemand, die Kostümjacke fällt sowieso darüber. Essen werde ich aber nicht viel können. Auch nicht schlecht. Wie ich feststellen muss, habe ich ja schon wieder zugenommen.

Wann habe ich das Kostüm eigentlich das letzte Mal getragen?
Richtig, zur Geburtstagsfeier von Herbert Steinmeier, einem Arbeitskollegen. Das Kostüm habe ich extra dafür gekauft, damals wollte ich ihm gefallen. Hat ja auch geklappt. Wir haben uns anschließend einige Male privat getroffen. Was Festes ist aber nicht daraus geworden.
Das ist auch schon wieder fast ein Jahr her. Offensichtlich habe ich in diesem Jahr noch mehr zugenommen. Auf der Waage habe ich das eigentlich gar nicht festgestellt. Sicher liegt das daran, dass Schwankungen von bis zu drei Kilo normal sind.
Und so schwankt man sich mit seinem Gewicht eben schrittweise nach oben.

Man sollte wohl öfter einmal ältere Kleidungsstücke anprobieren. Schnell noch ein Sprung auf die Waage. Oh Schreck, 93 Kilo. Kann doch gar nicht sein! Na ja, mit Kleidungsstücken kann man ruhig 4 Kilo abziehen. Also echte 89 Kilo, gar nicht so schlecht. Gestern waren es noch 90 Kilo. Schon ein Kilo abgenommen.

Noch ein Tipp von mir:
Wiegen Sie sich ausschließlich auf Ihrer Waage.
Wiegen Sie sich immer zur gleichen Zeit.
Wiegen Sie sich immer unbekleidet.


So, die Stunde ist fast um, Brigitte wird gleich hier sein.
Noch etwas Lidschatten aufgelegt und die Lippen nachgezogen. Doch, ich glaube, so kann ich mich durchaus sehen lassen.

Es klingelt.
Ich öffne gespannt die Tür. Vor mir steht eine schwer atmende, nicht unattraktive Frau. Sollte das wirklich Brigitte sein? Es ist kaum zu glauben, da steht sie nun vor mir - Brigitte, meine schlanke und hübsche Jugendfreundin. Was ist nur aus ihr geworden? Eine dicke, kurzatmige Frau, Konfektionsgröße 50, schätze ich.
"Hallo Gertrud!"
"Hallo. ...äh, Brigitte?"
"Natürlich, wer sonst, habe ich mich denn so verändert?"
"Äh, nun ja, etwas anders habe ich Dich schon in Erinnerung, aber der Zahn der Zeit ist sicher auch an mir nicht vorübergegangen. Komm doch rein. Ich freue mich, dass Du angerufen hast und wir uns nach so langer Zeit wieder sehen."

Während ich die Wohnungstür schließe, legt Brigitte Ihren Mantel ab. Darunter trägt sie ein nettes Kostüm aus dem Exklusivladen für Frauen ab Konfektionsgröße 42.
Im Wohnzimmer lässt sich Brigitte auf das Sofa fallen.

Noch immer außer Atem keucht sie: "Ach, weißt Du Gertrud, fast hätte ich mich nicht getraut dich anzurufen. Es ist bestimmt fünf Jahre her, als wir uns das letzte Mal gesehen haben."
Stimmt, ich erinnere mich noch ganz genau an unser letztes Treffen.
Wir begegneten uns zufällig auf der Straße und haben im Cafe Krämer einen Kaffee getrunken. Das heißt, Brigitte hat nur Kaffee getrunken, ich hatte mir noch ein großes Stück Kuchen genehmigt. Damals war ich neidisch auf die noch tadellose Figur von Brigitte.
Auf meine Frage, wie sie es denn schaffe, so schlank zu bleiben, antwortete sie mir mit leicht ironischem Unterton: „Indem ich nur Kaffee trinke."
Damals hat mich diese Äußerung von ihr richtig wütend gemacht. Wer lässt sich schon gerne einen Spiegel vorhalten.
Daraufhin habe ich mich dann bei ihr nie mehr gemeldet und wir verloren uns aus den Augen.

Doch nun Schwamm darüber. Inzwischen weiß ich ja, dass Brigitte recht hatte.
Aber wie es aussieht, trinkt sie jetzt auch nicht nur noch Kaffee.

 
 

Übergewicht - ein Märchen!
Wie alle Märchen beinhaltet auch dieses ein Körnchen Wahrheit.
Kein Märchen und die ungeschminkte Wahrheit ist es aber, dass Übergewichtige für ihre ureigenste Beschaffenheit, zu viel Energie aufnehmen und zu wenig Energie verbrauchen.
Zu diesem Thema habe ich ein Märchen geschrieben, von dem ich hoffe, dass es ihnen gefällt und Sie etwas zum Nachdenken über die Ursache für Ihr Übergewicht veranlasst.
Auch wenn in diesem Märchen zwei Freundinnen die Akteure sind, so könnten es natürlich auch zwei Freunde sein. Dies nur als Hinweis an die männlichen Leser.

Es war einmal........


Es waren einmal zwei Freundinnen. Die eine von ihnen war schlank, von angenehmer Gestalt und mit liebvollem Charakter. Die andere warmherzig, liebenswürdig und charmant. Leider litt sie aber unter ihrem Übergewicht. Dieser Umstand veranlasste sie dazu, neidvoll die Freundin zu betrachten.
„Du kannst, anders als ich, alles und so viel essen, wie du willst und wirst nicht dick“, sagte sie oft zu ihr.
Der Einwand ihrer Freundin, dass dies wohl nicht ganz stimme, da sie sehr wohl auf ihre Ernährung achte, konnte sie jedoch nicht überzeugen. Deshalb, um ihre Meinung zu unterstreichen, erinnerte sie die Freundin an eine Begebenheit anlässlich eines gemeinsamen Besuchs einer Eisdiele.
„Damals, erinnerst du dich, habe ich einen Espresso getrunken und zwei Kugeln Eis ohne Sahne bestellt. Du hast dir den riesigen Eisbecher „nach Art des Hauses“ und reichlich Sahne einverleibt“!
Manchmal tut die Wahrheit weh und wird als Angriff oder Vorwurf verstanden. So auch in diesem Fall. Die Freundschaft bekam einen tiefen Riss.

Aber da es sich ja hier um ein Märchen handelt, erscheint selbstverständlich eine gute Fee. „Es wäre schade, wenn durch diesen Riss eure so wertvolle Freundschaft zerbrechen würde“, sagte sie. Und sie schlug den Freundinnen vor, dass sie ihre Körper tauschen sollten. Die übergewichtige Freundin sollte sofort schlank und rank sein, während die schlanke Freundin die Figur der anderen bekäme. Nach drei Monaten würde sie wieder erscheinen und alles rückgängig machen. Dies würde sicher helfen die Freundschaft zu bewahren und das gegenseitige Verständnis fördern.

Nach kurzer Überlegung gingen die beiden Freundinnen auf den Vorschlag der Fee ein. Bevor der Tausch von der Fee vollzogen wurde, stellte sie aber noch die Bedingung, dass sich die beiden während dieser 3 Monate nicht sehen durften. Nachdem die Freundinnen diese Bedingung akzeptierten, erhielt jede den Körperbau der anderen.

Als die drei Monate vergangen waren, trafen sich die Freundinnen wieder. Auch die Fee erschien, um den Tausch wieder rückgängig zu machen.
Allerdings war dies gar nicht notwendig. Warum? Nun die Freundin, welche den schlanken Körper erhielt, war wieder genau so dick wie vor den drei Monaten. Natürlich wissen Sie jetzt, wie es weitergeht. Ja, die andere war wieder so schlank wie früher.
Hier endet das Märchen. Aber wenn ich es weiterschreiben würde, so hätte die übergewichtige Freundin, nach dieser Erfahrung sicher ihr bisheriges Essverhalten überprüft und geändert. Und wenn sie nicht gestorben sind, besteht die Freundschaft immer noch, denn beide sind schlank und der Neid hat keinen Platz in ihrer Beziehung.

Es ist nun einmal so. Niemand kann essen so viel er will, ohne übergewichtig zu werden. Zwar gibt es die schlechten oder guten Futterverwerter, das heißt, bei dem einen ist der Stoffwechsel eher träge und bei dem anderen eben erhöht. Nicht von ungefähr gibt es den Spruch vom gemütlichen Dicken. Schlanke Menschen, die vermeintlich unbegrenzte Mengen essen können, sind meist ständig irgendwie aktiv.

 
 

Etwas zum Nachdenken

"Das Glück ist ein Mosaikbild,
das aus lauter unscheinbaren kleinen Freuden zusammengesetzt ist."

Daniel Spitzer


Nach der Wiedervereinigung erzählte mir ein Bekannter, der in der DDR lebte, dass er jetzt viel weniger Freuden habe.
Auf meine erstaunte Frage, wieso er dies sage, antwortete er: "Zu DDR-Zeiten hatten wir trotz des alltäglichen Mangels immer wieder einmal Erfolgserlebnisse. Zum Beispiel wenn wir etwas trotz des Mangels ergattern konnten. Es mag abgedroschen klingen, aber das klassische Beispiel sind Bananen. Diese bekamen wir ja fast nie.
Aber welche Freude, wenn wir sie trotzdem einmal bekamen.
Und so ging es uns mit Leuchtstoffröhren, Kaffee, Haushaltsgeräten und .. und .. und.
Auch wenn dieser Zustand natürlich auch sehr viel Frust bedeutete, fehlen mir diese Freuden jetzt."

Merke:
Wer täglich viele kleine Freuden sammelt, verhindert den Frustfraß.

Glücklichsein kann man lernen

Heute wissen Gehirnforscher, dass das Gehirn bei Menschen, die gern fröhlich sind, anders arbeitet als bei denen, die sich schnell aufregen. Wer fähig ist, Freude zu empfinden, kommt schneller in eine gute Stimmung. Der Effekt kann auch umgekehrt sein, bedauert die Psychologin Heide-Marie Smolka. Menschen, die sich schnell ärgern, benötigen nur einen kleinen Impuls, um sich erneut aufzuregen. Sie haben, so die Psychologin, ihr Ärgerzentrum trainiert.

Wer Freude sammelt, schöpft Kraft, eine Erkenntnis, die uralt ist und dennoch immer wieder neu erscheint. Wer denkt, auf Freude müsse man warten und sie komme schon eines Tages, irrt sich. Jeder Mensch kann lernen, sich zu freuen, und er sollte es sich selbst zuliebe tun. „Soll ich vielleicht den ganzen Tag albern kichern und den Pausenclown spielen?“, wird sich der eine oder andere fragen. „Ich habe nichts, worüber ich mich freuen sollte“. Oh doch! Jeder Mensch hat Grund, dankbar zu sein und sich zu freuen, und das kann jeder lernen.
Bei der Quelle weiterlesen >> Evangelische Zeitung

Zitat:

"Menschliches Glück stammt nicht so sehr aus großen Glücksfällen, die sich selten ereignen, als vielmehr aus kleinen glücklichen Umständen, die jeden Tag vorkommen."
Benjamin Franklin



Ich wünsche Ihnen jeden Tag viele kleine glückliche Umstände und ab und zu einen großen Glücksfall.
Siegfried Müller


 
 
 
 
 

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