"Viele haben beim Besteigen eines Aussichtspunktes nur das Ziel im Auge und sind oftmals enttäuscht. Der Kluge sieht sich unterwegs um und genießt manchen schönen Ausblick. So auch im Leben." Gottfried Keller - Intuitiv abnehmen ohne Diät - der Abnehmkurs

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"Viele haben beim Besteigen eines Aussichtspunktes nur das Ziel im Auge und sind oftmals enttäuscht. Der Kluge sieht sich unterwegs um und genießt manchen schönen Ausblick. So auch im Leben." Gottfried Keller

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Prüfen Sie Ihre Motivation!

Sie wissen bereits, dass Ihr Erfolg von einer guten und starken Motivation abhängt.

Dies gilt nicht nur für den Versuch, Ihr persönliches Idealgewicht zu erreichen.
Dies gilt für alle Lebensziele.
Ich erinnere mich an einen Patienten, der unbedingt das Rauchen aufgeben wollte.
Als er zu mir kam, hatte er schon zahlreiche Versuche hinter sich.
Auf meine Frage nach seiner Motivation antwortete er mir: "Wieso fragen Sie mich? Sie wissen doch auch, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist."
Im Übrigen würde ihn seine Freundin, die Nichtraucherin sei, auch laufend darauf hinweisen.
In ihrer Wohnung dürfte er sowieso nicht rauchen und er solle sich endlich zwischen ihr und den Zigaretten entscheiden.
Worauf ich ihn aufmerksam machte, dass es hier nicht darum ginge, was ich oder andere wissen oder von ihm verlangen würden, sondern ganz allein darum, welchen Grund er für seinen Entschluss angeben könne. Er überlegte kurz, und meinte: „Ich will endlich frei sein.“ Die Antiraucher-Therapie wurde nach diesem Gespräch erfolgreich durchgeführt.

Hier nun eine kleine Aufstellung möglicher Motive, die Ihnen helfen können, den Weg zum persönlichen Idealgewicht erfolgreich bis zum Ende zu gehen.
Vielleicht ist Ihr Motiv darunter. Oder haben Sie ein anderes und stärkeres Motiv?
Denken Sie darüber nach.


Gesundheit
Wer möchte nicht ein Leben lang gesund bleiben? Dies sollte doch eines der stärksten Motive sein. Als Hauptmotiv wird es jedoch wenig benannt. Oft wird es mehr beiläufig als Nebenmotiv genannt, entwickelt sich aber im Laufe der Zeit dann doch zu einem recht starken Motiv. Dies wird sicher auch auf Sie zutreffen, wenn Sie erst einmal die neu gewonnene Freiheit spüren, die jedes Kilo weniger auf der Waage bedeutet. Wenn die bei Belastung auftretende Atemnot der Vergangenheit angehört, sich der Blutdruck normalisiert hat und die Gelenke weniger schmerzen.

Schönheit
Wird besonders oft von Frauen als Hauptmotiv genannt. Ein äußerst gefährliches Motiv. Übergewichtige mit diesem Motiv geben sehr schnell auf und neigen zum Jojo-Effekt.
Der Grund liegt darin, dass die Idealvorstellung oft nicht erreicht wird, nicht erreicht werden kann. Besonders dann nicht, wenn eine Figur angestrebt wird, die zwar in den Trend der Zeit passt, aber vom eigenen Körpertyp, bzw. Körperbau nie erreicht werden kann. Selbstverständlich trotzdem ein gutes Motiv, wenn die Erwartungshaltung den körperlichen Gegebenheiten entspricht

Die Meinung anderer (Partner)
Wie schon im Beispiel mit dem Raucher angesprochen, ist dies ein äußerst schwaches Motiv. Zumindest als Startmotiv ist es ungeeignet. Allerdings ein nicht zu unterschätzendes Motiv, wenn es darum geht den einmal eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Es ist ein Motiv, auf welches bei Krisen nicht verzichtet werden kann. Nichts heilt eine zweifelnde Seele schneller, als Bekannte zu treffen, denen sofort auffällt, dass man abgenommen hat und jetzt viel besser aussieht. Derart motiviert, sind dann dem Erfolg keine Grenzen mehr gesetzt.

Anmerkung:
Wer schnell abnimmt bekommt zu hören: "Du siehst aber schlecht aus. Bist Du krank?"

Vorbild
Ein Vorbild kann durchaus die Funktion eines Motivs übernehmen. Aber achten Sie darauf, dass dieses Vorbild für Sie auch erreichbar ist. Ungeeignet als Vorbilder sind Prominente. Kaum jemand wird eine Figur wie Claudia Schiffer oder Arnold Schwarzenegger erreichen. Suchen Sie sich in Ihrem Bekanntenkreis eine Person aus, die in etwa Ihrer Größe, Ihrem Körperbau und Lebensalter entspricht. Natürlich sollte sie einige Kilo leichter sein als Sie.

Steigerung der Leistung

Übergewichtige leiden häufig unter mangelnder Leistungskraft. Dies hängt einerseits mit der Belastung des Körpers durch die überflüssigen Pfunde zusammen, andererseits aber auch mit der ständig übermäßigen Verdauungstätigkeit. Da dieser Prozess schleichend verläuft, bemerkt man meist gar nichts von der zunehmenden Leistungsschwäche. Im Laufe der Zeit hat man sich eben daran gewöhnt. Es ist im Prinzip so, wie bei einer frisch überholten Bremsanlage am Auto. Erst jetzt merkt man, wie schlecht die Bremsen bereits gewesen sind.
Wenn Ihre Pfunde purzeln und dadurch die Leistung zurückkehrt, verbunden mit mehr Lebensfreude und Aktivität, wird Ihnen bewusst werden, wie stark Sie bereits geschwächt waren.

Soziale Anerkennung
Als Startmotiv durchaus geeignet, wenn es z.B. um den Aufbau einer beruflichen Karriere geht. Wir leben in einer Zeit des Überflusses. Der dicke Leib als Signal der Oberschicht - seht her, ich kann mir alles leisten - hat seine Wirkung verloren.
Wer heute "in" sein will, ist schlank. Normalgewicht wird mit Erfolg, Dynamik, Stärke und Beherrschung gleichgesetzt. Übergewicht mit Unbeherrschtheit, Schwäche und Faulheit.*

Anmerkung:
Dass diese Aussagen nicht stimmen und nicht meiner Meinung entsprechen, muss ich wohl nicht extra erwähnen

Resümee
Sie werden bemerkt haben, alle vorgestellten Motive sind "Langzeitmotive".
Dies ist auch sinnvoll, da Sie ja über einen längeren Zeitraum motiviert bleiben sollen.
Motive wie: Bis zum Urlaub will ich zehn Kilo verlieren, eignen sich höchstens für den Jojo-Effekt.

Denken Sie daran! Kauen ... kauen .... kauen!
Wie wäre es, wenn Sie heute nur pflanzliche Kost zu sich nehmen würden?

Gibt es „gute“ und „schlechte“ Lebensmittel?

Was sind Lebensmittel?
2002 verabschiedeten das Europäische Parlament eine Definition des Begriffs „Lebensmittel“. Demnach sind „Lebensmittel“ alle Stoffe oder Erzeugnisse, die dazu bestimmt sind oder von denen nach vernünftigem Ermessen erwartet werden kann, dass sie in verarbeitetem, teilweise verarbeitetem oder unverarbeitetem Zustand von Menschen aufgenommen werden.
 Lebensmittel sind somit Stoffe, die vom Menschen zur Ernährung und zum Genuss verzehrt werden. Sie haben einen Nährwert, einen Genusswert, einen Gebrauchswert und sie sollen möglichst frei von schädlichen Substanzen sein. Lebensmittel tragen demnach zu Gesundheit und Wohlbefinden bei.
Soweit zur amtlichen Definition. Eine Unterscheidung zwischen guten und schlechten Lebensmitteln wird nicht gemacht.
Viele Ernährungsexperten ordnen jedoch Nahrungsmittel diesen beiden Gruppen zu. Danach zählen Obst und Gemüse, aber auch Milch- und Vollkornprodukte sowie Fisch und mageres Fleisch zu den „guten“ Lebensmitteln. Fettreiches Fleisch, Süßwaren und andere Lebensmittel mit hohem Genusswert fallen dagegen in die andere Kategorie. Die Frage, die sich aus dieser Klassifizierung ergibt, ist, wie wertet unser Stoffwechsel eine solche Einteilung?
Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass es dem Organismus egal ist, in welcher „Verpackung“ die Nährstoffe zugeführt werden. Für ihn zählt lediglich, dass alle notwendigen Inhaltsstoffe, wie Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine und essentielle Bausteine ausreichend enthalten sind. Besteht ein Mangel, so wird er leistungsschwach, besteht ein Überangebot, so wird er dieses in den Speicherzellen lagern.
 Einfach ausgedrückt, man kann auch mit „guten“ Lebensmitteln übergewichtig werden oder mit „schlechten“ Nahrungsmitteln schlank bleiben. Tatsache ist, dass nicht einzelne Lebensmittelgruppen, sondern die gesamte Ernährungsweise Einfluss auf die Gesundheit wie auch auf ernährungsmittelbedingte Krankheiten hat. Paracelsus hat dies in einem einzigen Satz ausgedrückt: „
Jedes Ding ist Gift, und nichts ist ohne Gift - allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“
Sie können heutzutage zwischen einer großen Anzahl an Lebensmitteln auswählen. Damit haben Sie aber auch die Verantwortung, Ihre Nahrung bedarfsgerecht zusammenzustellen. Empfehlungen zur Nährstoffdichte können daher nicht auf bestimmte Lebensmittel beschränkt werden, sie müssen die gesamte Kost einbeziehen.
 Lernen Sie, ihren Speiseplan entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen zusammenzustellen. Es gibt keine „guten“ und „schlechten“ Lebensmittel. Ausschlaggebend ist vielmehr die bewusste und die ausgewogene Ernährungsweise sowie ein insgesamt gesundheitsorientierter Lebensstil, wozu auch die Bewegung zählt.


Erinnern Sie sich?

Gewohnheiten ändern!

Mag ja sein, dass Sie über die Gewohnheiten schon gelesen haben. Wie Sie im Abschnitt mit dem Unterbewusstsein bereits gelesen haben, liebt es Wiederholungen. Es ist also durchaus sinnvoll immer wieder einmal sein Wissen aufzufrischen.
Nichts steht dem Normalgewicht so sehr im Wege wie die Gewohnheit, denn die Gewohnheit drängt den Menschen in die alte Bahn zurück.
Bewegen Sie sich ausreichend? Oder fahren Sie noch mit dem Fahrstuhl?
Füllen Sie Ihren Teller gewohnheitsmäßig bis zum Rand, obwohl Sie keinen Hunger haben?
Essen Sie direkt aus dem Kühlschrank die eine oder andere Wurstscheibe?
Knabbern Sie beim Fernsehen immer Nüsse und Kleingebäck?

Die Seite mit den Gewohnheiten noch einmal lesen?
>>> Hier finden Sie diese

 
 
 
 
 
 
 
 


 

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