"Menschen geben immer den Umständen die Schuld an ihrer Situation. Ich glaube nicht an Umstände. Die Menschen, die es in dieser Welt zu etwas bringen, sind die, die aufstehen und nach den richtigen Umständen suchen. Und, falls sie sie nicht finden, selbst herstellen." George Bernhard Shaw - Intuitiv abnehmen ohne Diät - der Abnehmkurs

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"Menschen geben immer den Umständen die Schuld an ihrer Situation. Ich glaube nicht an Umstände. Die Menschen, die es in dieser Welt zu etwas bringen, sind die, die aufstehen und nach den richtigen Umständen suchen. Und, falls sie sie nicht finden, selbst herstellen." George Bernhard Shaw

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Übergewicht - Schuld oder Schicksal?

Sie wollen die Wahrheit wissen?
Bei meinen Beratungsgesprächen mit Übergewichtigen werden immer die seltsamsten Erklärungen für die Ursache des Übergewichts genannt.
Damit wird versucht, eine vermeintliche Schuld abzuwälzen.
Wie ist doch die allgemeine Meinung über die Übergewichtigen?
Die oder der ist doch selbst Schuld. Die oder der isst eben zu viel.
Trifft dies auf Sie zu?
Diese und weitere Seiten werden Ihnen diese Frage beantworten.
Heute befassen wir uns mit den meist genannten Ursachen.

Übergewicht ein unvermeidbares Schicksal?
Wenn Ihr Übergewicht ein unvermeidbares Schicksal ist, dann können nur zwei Ursachen dafür benannt werden. Sie haben Ihr Übergewicht ererbt oder die Ursache ist eine Erkrankung.

Die Theorie des ererbten Übergewichts.
Meine Tante war dick, meine Mutter (Vater) ist dick, also muss ich mein Übergewicht ererbt haben. In der Fachliteratur finden sich immer wieder Hinweise über Versuche, eine Erbanlage zu beweisen. Bisher ist dies aber nicht in aller Eindeutigkeit gelungen. Was vererbt wird, ist eher der Fettverteilungstyp. Überhaupt wimmelt es in der entsprechenden Literatur von Begriffen wie "wahrscheinlich, vielleicht, möglicherweise". Eine klare Aussage sucht man vergeblich. Gehen Sie ruhig davon aus, dass Ihr Übergewicht nicht ererbt ist.
Wenn nicht ererbt, dann könnte doch mein Übergewicht Symptom einer Krankheit sein?
Hier hört man immer von Drüsenerkrankungen, Stoffwechselkrankheiten und Hormonumstellung.
Auch die "Pille" wird in diesem Zusammenhang genannt. Allerdings gibt es keine eindeutigen Beweise, dass die Pille für ein Übergewicht verantwortlich ist.
Allenfalls kann man von einer leichten Gewichtszunahme ausgehen, da dem Körper ja eine Schwangerschaft vorgegaukelt wird. Die Ursache für eine mäßige (ca 2-3-Kg) Gewichtszunahme wird damit erklärt, dass der Körper Energie für die Entwicklung des Fötus einlagern würde.

Also ist die Ursache für Ihr Übergewicht doch eine Krankheit?
Gehen wir einmal davon aus, dass Ihr Übergewicht die Folge einer Erkrankung Ihres Hormonsystems wäre. Dann würden Sie unter der entsprechenden Krankheit sehr stark leiden und bereits längere Zeit geeignete Medikamente einnehmen müssen.

Cortison als Übeltäter
Es ist bekannt, dass Menschen, die Cortison einnehmen müssen eine so genannte Stammfettsucht entwickeln. Dabei bleiben die Gliedmaßen in der Regel sehr schlank. Rumpf, Nacken und Gesicht wirken wie aufgequollen, bekannt auch unter dem Begriff "Mondgesicht". Das gleiche kann passieren, wenn die Nebennierenrinde unkontrolliert Cortisol produziert. Hier liegt dann tatsächlich eine krankhafte Fettsucht vor. Zum Glück ist diese Krankheit selten, also als Ursache für Ihr Übergewicht eher unwahrscheinlich.

Die Schilddrüse als Übeltäter
In der Literatur und auch in der ärztlichen Praxis hat sich die Vorstellung gehalten, eine Unterfunktion der Schilddrüse sei ursächlich für die Adipositas verantwortlich.
Die Gleichung, dass ein erniedrigter Grundumsatz infolge einer Schilddrüsenunterfunktion gleich Adipositas ist, konnte jedoch nicht bestätigt werden. Trotzdem wurde eine Behandlung der Adipositas mit Schilddrüsenhormonen bei vorliegender Unterfunktion der Schilddrüse versucht. Auch wenn damit eine Normalisierung verschiedener Stoffwechselvorgänge erreicht werden konnte, kam es nicht zu einer Normalisierung des Gewichts.

Wachstumshormone, die wahren Übeltäter?
Auch hier lassen sich keine ursächlichen Zusammenhänge beweisen.
Versuche, Wachstumshormone gegen das Übergewicht einzusetzen, waren erfolglos.

Insulin?
Hier gibt es sehr ausführliche und umfangreiche Literatur.
Aber wie bei den vorher bereits besprochenen "Ursachen" für das Übergewicht gibt es auch hier keine konkreten Aussagen oder Beweise. Ein direkter Zusammenhang zwischen Übergewicht und dem Zuckerstoffwechsel, bei einer "normalen" Ernährung, ist nicht eindeutig feststellbar. Allerdings scheint erwiesen zu sein, dass Insulin die Umwandlung von Nahrungsfett in verwertbare Energie verhindert. Über dieses Thema werden Sie an einem anderen Tag ausführlicher lesen. Auch wenn dieses Thema jetzt für Sie interessant sein sollte, versuchen Sie jetzt nicht, die betreffende Seite zu finden und zu lesen. Auch diese Erkenntnis über die unerwünschte Wirkung von Insulin eignet sich nicht unbedingt als Begründung für Ihr Übergewicht.

Leberstoffwechsel?
Schade, daran lässt sich ebenfalls keine Schuldfrage festmachen.
Auch wenn die Leber dafür verantwortlich ist, dass sie überschüssige Energie in Lagerfett umwandelt, kann man ihr daraus keinen Strick drehen. Schließlich ist es eine Aufgabe der Leber, für Zeiten des Nahrungsmangels vorzusorgen.
Die Speicherung der Energie erfolgt sinnvollerweise nun einmal in Form von Fett.
Wussten Sie übrigens, dass der Energiegehalt des Fettgewebes eines gesunden und normalgewichtigen Menschen rund 70.000 Kcal. beträgt? Diese Menge entspricht dem Energiebedarf von etwa einem Monat.

Zusammenfassung
Die Fähigkeit des Organismus zur Speicherung von Energie in Form von Fett ist eine wesentliche Voraussetzung für das Überleben. Das bis vor einigen Jahrzehnten noch unterschiedlich verfügbare Nahrungsangebot erforderte die Fähigkeit Energiedepots anlegen zu können. In Zeiten des Mangels werden diese Reserven dann mobilisiert.
Bei unserem Überangebot an Nahrungsmitteln ist diese Fähigkeit, zur Energiespeicherung eher lästig. Andererseits ist es die einzige Möglichkeit Ihres Körpers, sich von einem Überangebot an Energie zu schützen. Insofern können wir das Übergewicht auch als eine sinnvolle Schutzmaßnahme des Körpers betrachten, die ihn auf Dauer zwar auch schädigt, aber zumindest mittelfristig das Überleben ermöglicht.

Tatsache ist, dass bei weniger als 2% aller Übergewichtigen tatsächlich eine Erkrankung vorliegt.

Damit ist Ihre Schuld also
eindeutig geklärt?
Diese Antwort wäre zu einfach.
Tatsache ist, dass die Fettsucht ein sehr verzweigtes Problem darstellt. Stoffwechsel, Hormonhaushalt, soziale Stellung, Psyche, Nahrungsauswahl, berufliche Umstände und von den Eltern anerzogene oder übernommene Verhaltensmuster sind zu einem fest verknüpften Netz verwoben.
Fazit: Es gibt sie nicht - „Die Schuld“.

So ist die Schuldfrage also nicht zu beantworten, denn Schuld setzt wissentliches und geplantes Handeln voraus.

Allerdings gibt es sie, die eindeutige Ursache für Ihr Übergewicht!
Sie vertragen die Wahrheit?
Es gibt nur einen Weg zum Normalgewicht.
Legen Sie diejenigen Gewohnheiten ab, die für die negative Bilanz verantwortlich sind.

 
 

Erfolg benötigt Zeit
Es gibt zwei Wege zum Erfolg.
Der eine Weg ist eher selten und hat etwas mit glücklichen Umständen zu tun.
Der zweite Weg benötigt Beharrlichkeit und Geduld. In diesen beiden Eigenschaften versteckt sich auch das Wort "Zeit".

"Kein Mensch will etwas werden, ein jeder will schon was sein."
(J.W. von Goethe)

Nehmen Sie sich genügend Zeit für Ihre Ziele und planen Sie Pufferzonen ein.
Das heißt, auch Zeiten des Gewichtsstillstandes sind nicht ungewöhnlich, man muss nur wissen, dass es sie gibt.
Je weniger Zeit Sie für die Bearbeitung von Angelegenheiten investieren, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Fehler einschleichen können.
Der größte Fehler, wäre ungeduldig zu werden und alte Gewohnheiten nicht zu löschen.
Das könnte bedeuten, dass Sie irgendwann wieder versuchen werden Erfolg zu haben. Mit einer neuen Diät? Mit neuen Pillen?

Sie sollten täglich ausreichend Zeit für die Verwirklichung Ihres Zieles einplanen.
Es macht nicht sehr viel Sinn, wenn Sie eben so mal zwischendurch die eine oder andere Seite lesen.
Um die Botschaften und Empfehlungen der einzelnen Seiten zu verinnerlichen, ist es sinnvoll, sich mindestens eine halbe Stunde mit dem jeweiligen Thema zu befassen und die weitergehenden Informationen zu lesen.

Sie fühlen sich schuldig an Ihrem Übergewicht?
Welche Auswirkungen hat dies?
- Sie machen sich Vorwürfe?
- Sie fühlen sich schlecht?
- Sie glauben unfähig zu sein?
- Sie fühlen sich als Versager?

Die Folge sind Selbstvorwürfe wie:
- Ach hätte ich doch ......
- Ach wäre ich doch ......

Diese Gedanken nützen Ihnen aber nicht. Ja sie verhindern sogar mögliche Veränderungen.
Man versinkt in Selbstmitleid bis hin zur Selbstbestrafung. Dies alles endet in der Resignation.

Was geschehen ist, ist geschehen und Vergangenheit.
Lösen Sie sich aus dieser Schuldzuweisung an sich selbst.
Übrigens enthält die Schuld auch den Begriff der "Entschuldigung".
Ich bin nicht schuld. Es sind die Hormone, die Schilddrüse, die Erblast, die Kindheit usw.

Sie leben im Jetzt. Und genau jetzt haben Sie die Möglichkeit etwas zu ändern.
Sie müssen es nur tun.



Je mehr du isst, desto weniger Geschmack; je weniger du isst, desto mehr Geschmack. Aus China
Sie werden die Wahrheit dieser chinesischen Wahrheit erleben, wenn Sie sich nach der Empfehlung kauen ....kauen ...kauen richten.



 
 

Abnehmtipp von Kilokill

Sind Sie Ihr bester Freund?

Ein gutes Lebensgefühl hängt unmittelbar damit zusammen, wie Sie sich selbst behandeln. Mit mehr oder weniger Menschen pflegen Sie sicher eine freundschaftliche Beziehung und freuen sich, wenn Sie sich treffen. Das macht Ihr Leben doch lebenswerter und unterstützt ein gutes Lebensgefühl.
Mit sich selbst sind Sie tagtäglich zusammen, da stellt sich doch die Frage, wie freundschaftlich gehen Sie mit sich selbst um? Sind Sie gerne mit sich zusammen?
An einen Menschen, dem Sie freundschaftlich verbunden sind, stellen Sie sicher nicht so hohe Erwartungen, wie an sich selbst.
Nachfolgende Aufzählung beschreibt, wie Sie wahrscheinlich mit ihm umgehen.

  • Ich entschuldige, wenn er Fehler gemacht hat.

  • Ich tue nichts, womit ich ihm schaden könnte.

  • Ich weiß, was er will und was ihm wichtig ist.

  • Ich kann gut damit leben, dass er Schwächen und Unzulänglichkeiten hat.

  • Ich finde ihn trotzdem liebenswert.

  • Ich schätze ihn als guten und liebenswerten Menschen.

  • Ich denke, er ist so, wie er ist o.k., auch wenn ich mich mal über ihn ärgere.

  • Ich verteidige anderen gegenüber seine Rechte.

  • Wenn ich über ihn rede (nachdenke), rede (denke) ich nicht schlecht über ihn.

  • Ich erwarte nicht zu viel von ihm und überfordere ihn auch nicht.


Stellen Sie sich jetzt einfach die Frage, ob Sie sich selbst auch so behandeln.
Behandele ich mich selbst eher wie einen guten Freund oder bin ich nicht so freundlich mit mir selbst?


 
 
 
 
 

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