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Erfolg durch kontinuierliche Veränderung zum Besseren!

Állgemeines
 

Kaizen - die japanische Philosophie der kontinuierlichen Verbesserung.

Diese Seite ist recht umfangreich. Falls Sie jetzt keine Zeit haben, können Sie den Text als Broschüre anfordern.


 

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Vorwort

Kann man Vollkommenheit erreichen?
Vollkommenheit bedeutet ja, dass man einen Gegenstand, ein Bild, eine Skulptur, ein System oder sich selbst nicht mehr verbessern kann.
Dazu sagt Laotse: „Wer sich am Ziel glaubt, geht zurück.“
Damit ist Vollkommenheit nicht nur ein unerfüllbarer Wunsch, ja, auch unerreichbar, denn wenn man dem Gedanken von Laotse folgt, würde man in dem Augenblick der Vollkommenheit diese bereits wieder verlieren, da ja eine Rückentwicklung eintritt.
Aber genug der philosophischen Gedanken, widmen und der Praxis.
Bei der Kaizen-Methode geht man davon aus, dass jeder gegenwärtige Zustand verbesserungswürdig ist, man also unaufhörlich an ihm arbeiten muss, um ihn weiter zu verbessern.

Was bedeutet das für Sie und Ihrem Wunsch, normalgewichtig zu werden?
Einerseits, dass Sie auf Ihrem Weg zum Normalgewicht, täglich danach forschen sollten, welche Möglichkeiten es gibt, um das Ziel zu erreichen und diese dann in die Tat umsetzen müssen.
Andererseits aber auch, wenn Sie Ihr Wunschgewicht erreicht haben, nicht damit aufhören können daran weiterzuarbeiten, wollen Sie den Jojo-Effekt vermeiden.
Dies hört sich zunächst nach Schwerstarbeit an, aber wie Sie noch erfahren werden, ist es leichter als Sie jetzt noch glauben.
Das Geheimnis der Mühelosigkeit liegt in den kleinen Veränderungen, die nicht nur Ihr Ernährungs- und Bewegungsverhalten betreffen werden.
Lassen Sie sich auf ein neues und vielfach in der Wirtschaft bewährtes System ein, mit welchem Sie nicht nur Ihr Normalgewicht erreichen und halten werden, sondern alle Bereiche Ihres Lebens verbessern können.

Siegfried Müller
Reiskirchen Juni 2014

 


„Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“
Da ist eine Weisheit von Buddha.
Nun könnte man meinen, es würde genügen, wenn Sie sich einen schönen schlanken Körper denken und Ihr Körper würde sich schon nach Ihren Vorstellungen formen, zumindest sollte dies leichter sein, als die Welt zu formen.
So war dies von Buddha sicher nicht gemeint, auch wenn man in esoterischen Büchern genau dies liest.
So soll man Bestellungen ans Universum aufgeben können und das Gewünschte wird umgehend geliefert, und wenn man denkt, reich und erfolgreich zu sein, so wird man dies auch (irgendwie) ganz automatisch.
Leider ist es dann doch nicht so leicht.

So hat Michelangelo seinen David, der Geschichte nach, zwar bereits in dem Marmorblock gesehen, aber frei legen musste er ihn dann trotzdem in Handarbeit. Er musste handeln, um den Marmorblock zu formen.
Angeblich soll er drei Jahre lang dafür benötigt haben.
Ich meine, ein schönes Beispiel für die Umsetzung einer Vision. Und nicht nur dafür, sondern auch dafür, wie man mit kleinen Schritten, Geduld und der notwendigen Zeit, Großes erschaffen kann.
Womit das Grundprinzip des Kaizen auch schon von Michelangelo genutzt wurde.

Nun könnten Sie einwenden, das Kaizen ja nicht mehr wäre, als die allgemein bekannte Empfehlung große Ziele in kleine Schritte, bzw. Zwischenziele, zu zerlegen. Doch anders als bei der Schrittmethode geht es beim Kaizen nicht darum, nur einen Weg zum Ziel zu bearbeiten. Es geht dabei um die Einbeziehung aller Umstände oder Nebenwege, die ebenfalls berücksichtigt werden müssen.  Dieses Verfahren erleichtert, den sonst beschwerlichen Weg zum Ziel.

Ich möchte dies an einem Bild verdeutlichen.
Stellen Sie sich die Elbe vor. Diese entspringt als kleines Rinnsal im Riesengebirge und hat als Ziel die Nordsee. Sie würde ihr Ziel nie erreichen, wenn sie nur aus ihrer Quelle gespeist werden würde, mag ihr Wunsch, die Nordsee zu erreichen noch so groß sein. Auf ihrem Weg würde das Wasser versickern und verdunsten und sie würde ihre, zunächst geringe, Kraft verlieren. Sie ist also auf Hilfe angewiesen, die sie von ihr zuströmenden Wasser aus kleinen Bächen und Flüsschen erhält. Dadurch wird sie zu einem starken Strom, der mühelos das Ziel erreicht.
Lernen Sie auch die Nebenwege kennen, die es Ihnen leichter machen, Ihr Ziel zu erreichen.


Kaizen
Die japanische Philosophie der kontinuierlichen Verbesserung.

Was ist die „Kaizen-Strategie“?  Eine Methode, zu der der Amerikaner Robert Maurer, Professor an der medizinischen Fakultät der Universität von Los Angeles, ein Buch geschrieben hat. „Kleine Schritte, die Ihr Leben verändern“
Ursprünglich stammt der Begriff „Kaizen“ aus Japan und ist dort eine Arbeitsphilosophie im Unternehmensmanagement.
Der Begriff setzt sich aus den japanischen Wörtern „Kai" für „Veränderung“ und „Zen" für „zum Besseren“ zusammen. Diese Übersetzung verdeutlicht das Prinzip, durch kontinuierliche Veränderung Verbesserungen zu erreichen.

Eine weitere Besonderheit dieses Prinzips ist, dass es sich hierbei nicht um zeitlich weit auseinanderliegende und große Veränderungen, sondern um tägliche und stetige kleine Verbesserungen handelt. Kaizen ist somit nicht nur eine Methode, die ab und zu einmal angewendet werden sollte, sondern eine Geisteshaltung und Denkweise, die dabei hilft, kleine und große Ziele zu erreichen.
Auch wenn diese Strategie für Unternehmen entwickelt wurde, lässt sie sich ebenso auf das Privatleben übertragen. Besonders ist diese Vorgehensweise für Menschen geeignet, die nicht in der Lage sind, durch einschneidende Maßnahmen mit sofortiger Wirkung einen erfolgreichen Wandel herbeizuführen. Sie können nicht von einem Augenblick zum anderen mit dem Rauchen aufhören. Sie wollen sich gesund ernähren und fallen doch immer wieder in ihre alten Gewohnheiten zurück. Sie melden sich in einem Sportstudio an, wollen sich täglich sportlich betätigen und bleiben im Sessel sitzen.  
Natürlich gibt es Ausnahmen. Aber für den Großteil der Menschen sind radikale Veränderungen des gewohnten Lebensrhythmus nicht möglich. Robert Maurer: „Eine radikale Veränderung ist wie das Erstürmen eines steilen Berges – man gerät lange vor Erreichen des Gipfelkreuzes völlig außer Atem oder gibt angesichts der bevorstehenden Mühen gleich zu Anfang auf.“
Das Geheimnis - nicht zu viel auf einmal
Mit der Kaizen-Strategie beschreitet man einen anderen Weg. Dieser Weg schlängelt sich in zahlreichen Serpentinen bergan. Ohne große Mühe erreicht man so den Gipfel – sein Ziel. Man setzt einfach einen Fuß vor den anderen.

„Klingt nicht nur einfach, es ist auch einfach“, sagt Maurer. „Machen Sie jeden Schritt so klein, dass Sie kaum eine Anstrengung wahrnehmen.“
Wenn man den Kalorienverbrauch mit sportlicher Tätigkeit erhöhen will, dann ist es nicht notwendig, einen Vertrag mit einem Sportstudio abzuschließen. Jeden Abend vor dem Fernseher ein paar Minuten auf der Stelle laufen und man gewöhnt sich nebenbei an eine sportliche Betätigung.
Wer täglich einen Fahrstuhl benutzt, muss nicht gleich alle Stockwerke ersteigen. Beginnen Sie damit, dass Sie den Fahrstuhl ein Stockwerk früher verlassen. Noch leichter ist es, den Fahrstuhl nicht zu benutzen, wenn man ins Erdgeschoss will. Dann läuft es sich wie von selbst.
Wer pro Abend eine Tafel Schokolade verputzt, dem wird oft geraten, nur eine halbe Tafel zu essen. Dies würde aber ein großer und spürbarer Schritt sein. Nach der Kaizen-Methode reicht es, wenn man von der Tafel ein Stückchen abbricht und dieses nicht verzehrt. Nach einigen Tagen der Gewöhnung bricht man zwei Stückchen ab und eines Tages isst man keine Schokolade mehr. Eine andere Vorgehensweise wäre, zunächst nur einen Tag in der Woche keine Süßigkeiten (Knabbereien) zu essen, dann an zwei Tagen und so weiter.

Möglicherweise kommen Ihnen solch Mini-Maßnahmen lächerlich vor und Sie fragen sich, wie man damit abnehmen soll. Im Grunde genommen ist für Ihre Zweifel der Wunsch, Ihr Normalgewicht möglichst schnell zu erreichen verantwortlich. Von diesem Wunsch sollten Sie sich möglichst verabschieden, denn dessen Erfüllung gelingt nur vorübergehend über eine massive und radikale Veränderung Ihrer bisherigen Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten. Dies würde Diät, Fasten und die tägliche sportliche Betätigung bedeuten. Zudem besteht die Gefahr, den Jojo-Effekt auszulösen.

Warum der langsame Weg zum Ziel, der sicherere Weg ist.
Es geht darum, ein bestimmtes Areal in Ihrem Gehirn auszutricksen.
Dies ist die Amygdala, eine Hirnstruktur, die wegen ihrer Form auch Mandelkern genannt wird. Man könnte auch sagen, Sie ist das Zuhause des inneren Schweinehundes oder Ihre Komfortzone. Der Mandelkern schlägt immer Alarm, wenn wir von einer gewohnten Routine abweichen. Ein sinnvolles Organ, welches uns vor Gefahren schützt und zu den ältesten Gehirnstrukturen gehört.  Sobald wir etwas Neues beginnen wollen, prüft die Amygdala zunächst die nähren Umstände. Ist das Risiko nicht absehbar, schüttet sie Hormone aus, die uns kampf- oder fluchtbereit machen. Dies bedeutet aber Stress, dem wir auf Dauer entgehen wollen.
Nun könnte man sagen, dass man ja bewusst die eine oder andere große Veränderung herbeiführen will und deshalb die Amygdala nicht zu reagieren braucht.
Dazu ein Bericht von Darwin:
„Ich hielt mein Gesicht an die dicke Glasscheibe im Zoologischen Garten, die mich von einer Puffotter trennte, und war fest entschlossen, nicht zurückzuweichen, wenn die Schlange nach mir beißt. Doch als sie gegen die Scheibe schlug, war es mit meiner Entschlossenheit dahin und ich sprang erstaunlich schnell einen oder zwei Meter zurück. Mein Wille und mein Verstand waren machtlos gegenüber der Vorstellung einer Gefahr, der ich niemals ausgesetzt war.“ (Darwin, 1872, Seite 40).


 
 

Überlisten Sie Ihre Amygdala.
Findet nun aber die geplante Veränderung in so winzigen Schritten statt, dass sie gar nicht wahrgenommen werden, reagiert die Amygdala nicht gestresst. „Wir schleichen uns sozusagen auf Zehenspitzen an ihr vorbei“, sagt Maurer. „Und so können wir eine lang ersehnte Veränderung unbemerkt in unser Leben schmuggeln. Langsam – aber sicher. Denn jeder kleine Schritt führt zum nächsten Schritt.“

Allerdings sollte jeder einzelne Schritt nicht nur klein sein, sondern auch konkret ausformuliert werden. Sich vorzunehmen „Ab sofort esse ich weniger Schokolade“ oder „Ab jetzt bewege ich mich mehr“ ist zu unverbindlich. Zudem bieten sich tausend Ausreden an, dieses Vorhaben vor sich herzuschieben. Besser sind Aussagen wie „Ich lasse jetzt immer einen Riegel von jeder Packung Schokolade übrig“ oder „Ich steige jetzt immer eine Haltestelle früher aus dem Bus“.


 
 

Je unspezifischer Sie ein Vorhaben formulieren, desto unwahrscheinlicher ist es, dass Sie es in die Tat umsetzen. Stellen Sie sich klare Aufgaben und bauen Sie diese in Ihren Tagesplan ein.
Beispiel: Sie wollen sich mehr bewegen und nehmen sich vor, zunächst jeden Tag auf dem Heimfahrrad eine Stunde zu strampeln.
Wahrscheinlich werden Sie es nicht tun, denn der Tag hat 24 Stunden und somit haben Sie die Möglichkeit, Ihr Vorhaben 24 Stunden lang tatenlos vor sich herzuschieben, denn sicher kommt immer etwas dazwischen, was Sie unbedingt vorher erledigen müssen.
Also sollte Ihr Schritt lauten: Ich werde jeden Tag von ..... bis ..... Uhr auf dem Heimfahrrad 15 Minuten lang in die Pedale treten.
Wieso nur 15 Minuten?
Dies werden Sie dann sicher auch tun, vorausgesetzt Sie finden Ihren Heimtrainer.

Nicht nur Vorsätze lassen sich auf diese Weise „step by step“ umsetzen. Auch viele Träume können so wahr werden.
Träume oder Ziele erscheinen uns manchmal in unerreichbarer Ferne zu liegen. Sie liegen jenseits eines breiten und tiefen Abgrunds. Der Versuch diesen Abgrund mit einem Sprung zu überwinden ist bereits mehrfach schief gegangen. Eine Brücke, wie zum Beispiel ein hoher Lottogewinn, wenn man den Traum „Reichtum“ träumt, ist weit und breit nicht zu finden. Aber ganz gleich, ob Sie abnehmen oder mit dem Rauchen aufhören wollen, eine Zeitlang aussteigen und die Welt bereisen oder Vorträge halten möchten, zerlegen Sie den Weg dahin in klar geplante Kurzstrecken, das macht ihn einfacher.
Brian Wansink, ein amerikanischer Ernährungswissenschaftler und Buchautor, schreibt in seinem Buch „Essen ohne Sinn und Verstand“, dass es so etwas gibt wie einen unbewussten Spielraum. Das bedeutet, täglich 200–300 kcal über den Bedarf gegessen, führt zu einer langsamen und stetigen Gewichtszunahme. Wenn man aber die gleiche Menge weniger isst, als man benötigt, führt dies automatisch zum Normalgewicht.
200-300 kcal sind so viel wie eine halbe Tafel Schokolade oder ein Stück Käsekuchen. Eine Currywurst in der Fußgängerzone mit Pommes und ein Glas Cola oder ein anderes Süßgetränk, wie z.B. Apfelsaft sind ca. 900 kcal. Statt einer Currywurst kann man eine Bratwurst im Brötchen ohne Pommes essen und dazu Wasser trinken und hat gleich ca. 400 kcal eingespart, ohne gänzlich verzichten zu müssen.
Und so tastet man sich vorwärts. Für jeden noch so winzigen Fortschritt sollten wir uns loben. Jeder Schritt in Richtung Ziel, auch wenn er noch so klein ist, ist ein Erfolg, den Sie gedanklich auskosten sollten. Lob, auch Eigenlob, ist eine unerschöpfliche Energiequelle, macht Lust auf mehr und stärkt die Motivation für den nächsten Schritt.

Straucheln ist erlaubt!
Niemand ist vollkommen und Gewohnheiten kann man nicht einfach abschalten.  So essen Sie doch wieder einmal mehr Schokolade als geplant? Auch den Fahrstuhl nehmen Sie wieder öfter statt die Treppe und auf Ihrem Fahrradergometer hat sich auch wieder Staub angesammelt?
Verurteilen Sie sich nicht für solche Rückfälle, denn das kann dazu führen, dass Sie aufgeben und das neue Vorhaben ganz sein lassen.
Fragen Sie sich doch einfach, was besser ist:  Aufgeben und gar nichts schaffen? Oder weitermachen und doch weiter vorankommen?
„Wer seine Vorsätze und Träume erreichen will, muss flexibel bleiben“, sagt Ernst-Dieter Lantermann. In der Psychologie spricht man von „Durchwursteln“. Hört sich chaotisch an, aber: „Sich durchzuwursteln bedeutet, dass man nicht starr auf das Ziel fixiert ist, sondern die Pläne immer wieder neu an die Realität anpasst. Und zu dieser Realität gehören eben auch Ausnahmen und Rückfälle. Sie sind kein Grund, das Vorhaben gleich aufzugeben“, so Lantermann.

Lieber langsam als gar nicht ans Ziel kommen: Das ist das Motto für alle, denen Veränderungen schwerfallen. Man braucht Geduld für die Kaizen-Strategie. Aber man überwindet den Stillstand.
Erinnern Sie sich? Oder haben Sie es schon getan?
Schreiben Sie doch jetzt einfach einmal auf, welche Vorsätze Sie bisher vor sich hergeschoben haben. Dabei hilft Ihnen sicher das Formular, welches Sie unter Formulare hier auf meiner Webseite finden. >>> „Download“
Dann suchen Sie sich ein Vorhaben aus und beginnen einfach ab heute damit, es in die Tat umzusetzen. Nutzen Sie die Kaizen-Methode und zerlegen Sie es in kleine Schritte.


Erfolg entsteht durch Handeln

Als Goethe lebte, gab es weder den Pulitzerpreis noch den Nobelpreis. Aber beide hätte er verdient, allein schon wegen dieses Satzes.  

„Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun!" J.W. Goethe

Ob man erfolgreich seine Ziele erreicht oder erfolglos bleibt, alles kann mit diesem Satz begründet werden.

Erst Handlungen bewirken Veränderungen. Gehören Sie vielleicht auch zu den Menschen, die genau erklären können, warum Ratschläge oder Hinweise nicht funktionieren? Die auch genau wissen, was funktionieren könnte, es selbst aber nicht tun?
Lesen Sie einmal die Rezensionen von den Ratgebern bei Amazon, die überwiegend positiv beurteilt werden. Aber lesen Sie nicht die Fünfsternebeurteilungen, sondern die mit einem oder zwei Sternen.  Das müssen keine Ratgeber zum Thema Gewichtsreduktion sein, sondern können auch Ratgeber zu unterschiedlichen Themen sein. In der Regel wird kritisiert, dass das Buch keine neuen Ratschläge enthält oder die Tipps so nicht durchführbar wären. Dann folgt meist eine Begründung, die bei näherer Betrachtung auch als Ausrede des Rezensenten bewertet werden kann, mit der er sein Unvermögen zu Handeln, vor sich selbst entschuldigt.
Es geht bei derartigen Rezensionen nicht um das Buch an sich, sondern oft um den Zorn auf sich selbst. Man ärgert sich über Ratschläge, die man zwar kennt und auch als wirksam eingeschätzt hat, aber man hat es bisher nicht geschafft, selbst die einfachsten Ratschläge konsequent in ein Handeln umzusetzen. Und so ist man ein Suchender, der ständig nach einer helfenden Hand sucht, die ihm das Tun erspart.

„Viele Sucher trauen dem Suchen mehr als dem Finden.“ Peter Horton

Welche Ursachen gibt es aber noch dafür, weshalb man seine Ziele nicht erreicht?
Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Ein Grund kann sein, dass man im Unterbewusstsein eine Angst vor dem Erfolg entwickelt. Denn mit dem Erfolg verändert sich das alte Leben. In einem Ratgeber über Erfolg wurde die Aufgabe gestellt, die sieben Menschen aufzuzählen, mit denen man die meiste Zeit verbringt. Die anschließende Frage lautete, ob diese Personen erfolgreiche Menschen sind und das Ziel, welches man erreichen will, bereits erreicht haben.
Dabei ging es um dieses Sprichwort: "Sag mir mit wem und mit was du dich umgibst und ich sage dir, wie du bist".
Der Autor schrieb, dass, wer Erfolg haben will, nur dann erfolgreich sein wird, wenn er sich umgehend von den Menschen in seiner Liste trennt, die nicht mehr in sein Leben passen werden, wenn er sein Ziel erreicht hat. Diese Personen (Freunde, Verwandte etc.) würden dann ohnehin von sich aus die Verbindung lösen.

Sie wollen erfolgreich abnehmen?

Ihr Partner, Ihre Partnerin sagt Ihnen aber immer, dass er oder sie jedes Pfund an Ihnen liebt, Sie so mag, wie Sie sind? Unbewusst stellen Sie sich aber die Frage, ob Sie noch geliebt werden, wenn Sie schlank sind.
Weitere Gründe, warum es Ihnen bisher nicht gelungen ist abzunehmen, könnten sein.
Sie befürchten, mit dem Übergewicht auch Ihr „dickes Fell“, welches als Schutz vor der Umwelt gedient hat, zu verlieren?
Was wird mein ebenfalls übergewichtiger Partner, meine übergewichtige Partnerin sagen, wenn ich schlank bin?
Kränke ich damit vielleicht auch meine Eltern, die ebenfalls übergewichtig sind?
Verliere ich damit mein Schutzschild vor Männern?
Wird meine Freiheit nicht dadurch eingeschränkt, wenn ich nicht mehr soviel, was und wann ich will essen kann?
Und dann noch, was mache ich, wenn ich mich langweile, wenn ich traurig bin, wenn ich mich belohnen will? Essen tröstet mich ja auch und hilft mir, mit Stress umzugehen.

Ein weiterer Grund ist die eigene Trägheit. Es ist viel leichter nichts zu tun, als etwas zu verändern. Der innere Schweinehund reagiert auf geplante Veränderungen und flüstert  uns ein, dass es doch gut ist, so wie es ist. Warum sollte man das Risiko eingehen, das es nicht funktioniert und man sich als Verlierer fühlt.
Unbestreitbar ist, dass nicht alles, was empfohlen wird und man ausprobiert, funktioniert. Das muss nicht an den Ratschlägen liegen, denn nicht alle Empfehlungen sind für alle Menschen geeignet.
Auch ich besitze zahlreiche Ratgeber. Neben den Ratgebern rund um das Abnehmen, welche ich für meine Informationsbeschaffung im Rahmen meiner Tätigkeit als Autor gelesen habe, sind auch einige andere darunter, die z.B. Organisation und Zeitmanagement betreffen, was meine Schwachstelle ist. Von den gefühlten 100 Ratschlägen, die sich in den verschiedenen Büchern oft wiederholen, habe ich es immerhin geschafft, etwa ca 20% in Handlungen umzusetzen. Viele der Tipps waren in der vorgestellten Form für mich nicht zutreffend, die habe ich sofort beiseitegelegt. Andere habe ich ausprobiert, aber sie haben bei mir nicht funktioniert. Sicher, es waren gute Empfehlungen, die bei anderen Menschen zweifellos geholfen haben, aber wahrscheinlich bei mir deshalb nicht, weil sie mir nicht gefielen, dicht zu meinem Lebensstil passten.

Was will ich damit sagen: Keine Bücher, keine Abnehmprogramme und keine noch so ausgeklügelten Diäten können zu 100% Ihrer Probleme behandeln oder lösen.
Der Weg zum Ziel muss von Ihnen auch auf Ihre Persönlichkeit abgestimmt werden. Nicht immer findet man für ein Problem sofort die richtige Lösung. Die wenigsten Menschen haben bereits beim ersten Versuch Erfolg. Deshalb ist das Festhalten am Ziel ein entscheidender Faktor für den Erfolg aller Bemühungen.

„Ausdauer und Entschlossenheit sind zwei Eigenschaften, die bei jedem Unternehmen den Erfolg sichern.“
Leonid Tolstoi

Man kann sogar so weit gehen und sagen, dass der Erfolg nur durch Ausdauer ermöglicht wird.
Aber worin sollte man Ausdauer haben?
Erfolg fängt mit dem Handeln an. Nur wer etwas tut, kann etwas erreichen. Jeder muss irgendwo anfangen und es ist dabei unwichtig, wie die derzeitige Lage aussieht. Mag Sie noch so verfahren erscheinen, irgendwo finden sich etwas, womit Sie anfangen können. Wenn es Ihnen gelingt, aus der Vielzahl der Ratschläge und Empfehlungen zunächst nur ein oder zwei in Ihr tägliches Handeln zu integrieren, dann wird dies eine Sogwirkung entfalten. Überrascht werden Sie feststellen, dass Sie auch bisher abgelehnte Ratschläge übernehmen. Dann wird sich vieles in Ihrem Leben verändern. Niccoló Machiavelli sagte dazu: „Eine Veränderung bewirkt stets eine weitere Veränderung.“
Oder wie es ein chinesisches Sprichwort ausdrückt: Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen!“

Kenne ich schon - funktioniert bei mir nicht.
Kann es sein, dass Sie denken, wenn Sie neue Ratschläge erhalten oder an bekannte erinnert werden: “Hmmm, ich frage mich, ob das wirklich funktioniert?”
Der einzige Weg, um das zu erfahren, ist es auszuprobieren. Alle erfolgreichen Menschen haben viele Dinge versucht und zahlreiche Fehler gemacht. Man kann jedoch nur Fehlern machen, wenn man etwas tut. Viele Menschen haben Angst davor Fehler zu machen, vermeiden jedes Risiko eines Misserfolges und tun deshalb lieber nichts. So bleiben sie in ihrer engen Komfortzone gefangen.  Sehnsüchtig blicken sie über ihre selbstgeschaffene Grenze in eine Welt, in der sie gerne leben würden, aber nie leben werden, wenn sie nichts dafür tun, um die Grenze niederzureißen.
Warten Sie nicht länger auf eine perfekte Lösung, natürlich mit Erfolgsgarantie, ohne Risiko und ohne dass eine eigene Leistung erforderlich ist, sondern beginn Sie mit dem TUN.
Auch wenn viele Tipps und Ratschläge, die Sie ausprobiert haben, nicht funktionierten, geben Sie nicht auf.  Denken Sie daran, dass jedes Ergebnis gut ist. Sei es Erfolg oder Misserfolg. Haben Sie Erfolg, dann heißt das, dass Sie alles richtig gemacht haben und damit fortfahren können. Falls Sie jedoch keinen Erfolg haben, heißt das, dass Sie etwas anders tun müssen. Der bekannteste Ausspruch zum Thema Misserfolg stammt wohl von Henry Ford: „Misserfolg ist lediglich eine Gelegenheit, mit neuen Ansichten noch einmal anzufangen.“


"Man müsste Gott selber sein, um Erfolge und Misserfolge unterscheiden zu können." - Anton Pawlowitsch Tschechow, oder wie es Thomas Alfa Edison nachgesagt wird, als er gefragt wurde, wie er seine rund 2000 Versuche sehe, die er benötigte, um einen Kohlefaden in der Glühlampe zum Leuchten zu bringen.
Er kommentierte seine Fehlversuche mit dem Satz: „Ein Misserfolg war es nicht. Denn wenigstens kennt man jetzt 2000 Arten, wie ein Kohlefaden nicht zum Leuchten gebracht werden kann."

Man profitiert also von beiden, von dem Erfolg aber auch von dem Misserfolg, denn der Misserfolg bezeichnet nur einen (vorübergehenden) Mangel an Erfolg, der durch die Vorsilbe „Miss“ ausgedrückt wird.
Eines darf man allerdings niemals tun: AUFGEBEN. Wer aufgibt, lernt die Erfolgslosigkeit kennen, die letztlich ins Versagen mündet.

Fazit:
Nur Informationen, die zu handelndem Wissen werden und die man somit in die Tat umsetzt, können Erfolg erzeugen. Die wichtigste Eigenschaft, um Erfolg zu haben, lautet deshalb: Handeln Sie! Tun Sie irgendetwas. Dabei spielt es keine Rolle, wie klein oder unwichtig es im Hinblick auf das Endziel erscheint.

Verschieben Sie das Handeln nicht auf später! Fangen Sie einfach an, und lernen sie mit jedem Schritt zum Ziel etwas dazu. Wie heißt es so treffend: „Lernen durch Tun“.
Lassen Sie sich nicht durch Rückschläge und Hindernisse von Ihrem Weg abbringen. Der Erfolg gehört denen, die regelmäßig handeln und durch ihre Ausdauer beweisen, dass jedes Ziel erreichbar ist.


„Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten. Lass es mich tun, und ich werde es können.“
Konfuzius, *551 v.

Die zehn Kaizen-Regeln
Regel 1: Hinterfrage den Ist-Zustand
Dazu gehört es, seine Gewohnheiten zu kennen und zu überprüfen, inwieweit jede Einzelne davon für Ihr Übergewicht mitverantwortlich ist.

Regel 2: Frage dich, wie es getan werden kann und ob Sie es tun wollen
Dazu gehört, das „Das-kann-ich-nicht-denken“ abzulegen.

Regel 3: Suchen Sie nicht mehr nach Entschuldigungen
Nicht die Umstände, der Partner oder die Gene sind schuld. Sondern suchen Sie die Ursache zunächst bei sich selbst.

Regel 4: Suche nicht nach sofortigen perfekten Lösungen
Keine Angst vor Fehlentscheidungen oder Misserfolgen. „Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird.“ Charles de Gaulle

Regel 5: Korrigiere Fehler sofort
Falls Sie einen Fehler erkennen, korrigieren Sie ihn sofort. Beispiel: Die Tafel Schokolade liegt auf dem Fernsehtisch. Dies ist ein Fehler, da Sie unweigerlich während des Fernsehens die Schokolade essen werden. Korrektur: Verbannen Sie die Schokoladentafel in den Vorratsschrank außerhalb Ihres Gesichtskreises.

Regel 6: Gebe kein Geld für Kaizen aus
Kaizen erfordert keine neuen Ausgaben, z.B. für Sportgeräte oder Vitaminpräparate. Die Lösungen sind meist bereits vorhanden und müssen nur umgesetzt werden.

Regel 7: Neue Ideen kommen dann, wenn es Schwierigkeiten gibt
Falls Sie auf Schwierigkeiten stoßen, geben Sie nicht sofort auf. Versuchen Sie einen anderen Weg und wenn er noch nicht zu sehen ist, dann schalten Sie Ihren Navigator, das Gehirn ein.

Regel 8: Frage immer nach dem „Warum“ und suche die Ursache
Fragen Sie sich z.B., warum Sie sich das eine oder andere Verhalten angewöhnt haben. Was war der Grund dafür? Besteht dieser Grund noch? Kann ich den Grund beseitigen?

Regel 9: Berücksichtige Ratschläge und nimm Hilfe an
Egal wie viel Sie bereits wissen – manches haben Sie vergessen oder nicht in die Tat umgesetzt. Durch Zuhören und das Annehmen von Hilfsangeboten erleichtern Sie sich den Weg und erhöhen die Erfolgsaussichten.

Regel 10: Kaizen ist eine unendliche Geschichte
Die Möglichkeiten für Verbesserungen der Lebensumstände sind unendlich. Kaizen als Geisteshaltung hilft, das Leben angenehmer zu machen.


 
 

Nachwort

Diese kleine Broschüre sollte Ihnen einen neuen Weg zeigen, wie Sie ohne große Probleme Ihre Lebensumstände so verändern können, dass Sie erfolgreich Ihre Ziele erreichen.
Dies betrifft nicht nur Ihr Ziel „Normalgewicht“, sondern alle Ihre Ziele.
Beginnen Sie bereits heute mit dem ersten Schritt.

In Kürze wird mein Buch zu diesem Thema mit zahlreichen Hilfen und Handlungsvorschlägen erscheinen.

Ich werde Sie über den Erscheinungstermin automatisch unterrichten, falls Sie diese Broschüre jetzt als PDF erhalten wollen.




 

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