Goethe sagte: „Aller Anfang ist leicht, und die letzten Stufen werden am schwersten und seltensten erstiegen.“ - Intuitiv abnehmen ohne Diät - der Abnehmkurs

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Goethe sagte: „Aller Anfang ist leicht, und die letzten Stufen werden am schwersten und seltensten erstiegen.“

 
 

Aller Anfang ist schwer - oder doch nicht?


Aller Anfang ist schwer, so wird der lateinische Originalsatz: „Omne Principium difficile!“,  übersetzt.


Auch Goethe hat dazu etwas sagen können. Von ihm stammt die Aussage: „Aller Anfang ist schwer, am schwersten der Anfang der Wirtschaft.“ aber er sagte auch: „Aller Anfang ist leicht, und die letzten Stufen werden am schwersten und seltensten erstiegen.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter

Man könnte meinen er habe sich selbst widersprochen, aber nur, wenn man seine Worte ohne Zusammenhang deutet.

Bei Übersetzungen aus dem Lateinischen, so erinnere ich mich aus meiner Schulzeit, sind mehrere Deutungen möglich.
So könnte man den Satz: „Omne Principium difficile!“, auch dahingehend übersetzen, dass es schwer ist, den Anfang zu machen oder zu finden.
Betrachtet man die zweite Aussage von Goethe unter diesem Gesichtspunkt, ergibt sich eine völlig andere Bedeutung dahingehend, dass es leicht ist, den ersten Schritt zum Ziel zu gehen, aber je näher man seinem Ziel kommt, desto schwieriger wird es. Dann ist Durchhaltevermögen gefragt.
Dazu eine Aussage von Alfred Krupp:
„Anfangen im Kleinen, Ausharren in Schwierigkeiten, Streben zum Großen.“



Vom Ziel haben viele Menschen einen Begriff, nur möchten sie es gerne schlendernd erreichen.

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter




„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben!“

Aus Stufen von H. Hesse

 
Machten Sie auch schon diese Erfahrung?

Wie oft begannen Sie bereits mit dem ersten Schritt zu Ihrem Normalgewicht? Vielleicht mit einer Diät oder der Anmeldung in einem Sportstudio? 
Aber sobald Sie auf Schwierigkeiten gestoßen sind, haben aufgegeben?
Dabei hatten Sie mit diesem ersten Schritt bereits die Hälfte Ihres Weges hinter sich gebracht, folgt man den Worten von Aristoteles, der sagte:
„Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.“
In diesem Satz wird deutlich, dass man mit dem Anfangen bereits die Hälfte seines Weges beschritten hat, also das Anfangen nicht schwer ist und letztlich die Schwierigkeit, das Schwere darin liegt, den Anfang zu wagen.

Ist es nicht beruhigend für Sie zu wissen, dass Sie, nachdem Sie diese Seite aufgerufen haben, bereits die schwierigste Stufe auf der Leiter zu Ihrem Erfolg erklettert, ja mehr noch, Sie die Hälfte der Sprossen bereits erklommen haben?
Nun können Sie die andere Hälfte Ihres Erfolgsweges in Angriff nehmen. Allerdings bedeutet dies nicht, dass diese Hälfte unbedingt genauso leicht sein wird.

 
Aber keine Angst, es wird Ihnen nichts Unmögliches abverlangt. Im Gegenteil, dadurch, dass Sie nur kleine und meist leichte Schritte vorfinden, werden Sie feststellen, dass es sogar Freude bereiten kann, den Weg weiterzugehen. 


Kleine Schritte führen auch zum Ziel, auch wenn man mehr Zeit benötigt, aber desto sicherer werden Sie Ihr Normalgewicht erreichen.
Freuen Sie sich auf das Neue, denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, wie es im Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse heißt.
Falls Sie das Gedicht nicht kennen, möchte ich es Ihnen nachfolgend vorstellen.

Wenn Sie es sich lieber anhören wollen, dann können Sie es bei Youtube im Original, von Hermann Hesse selbst gesprochen. Den Link finden Sie nach dem Gedicht.



Stufen - von Hermann Hesse

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Soweit zu diesem Gedicht.
 
 

Quellenangabe für das Bild, hier klicken.

 

Das Gedicht auf Youtube vorgetragen von Hermann Hesse selbst.

Falls das Video nicht startet hier der Link zu YouTube http://www.youtube.com/watch?v=_LaACP5GMUg

 
 

Und zum Abschluss dieses Abschnitts noch einige Gedanken und eine kleine Geschichte.

Wenn das Sprichwort sagt: Aller Anfang ist schwer, handelt es nicht vom Anfang, sondern vom Anfangen, von jenem schweren Augenblick, in denen ein Weg begonnen wird.
Der Anfang des Weges ist etwas anderes, er ist im Unterschied zum Anfangen ein Zustand, welcher in die Zukunft weist. Von ihm handelnd, müsste das Sprichwort lauten: Aller Anfang ist der Weg in etwas Neues unseres Lebens. Er bedeutet eine Veränderung und Abschied von Stillstand und eingefahrenen Gleisen, hin zu neuen Ufern. Auch die Verabschiedung von unerfreulichen Lebensumständen oder auch von Ihrem Übergewicht.

Zur Geschichte:

Die Wesen im Fluss.
Nacherzählung einer Geschichte aus dem Buch Illusionen von Richard Bach.
Sie handelt von einer Gruppe Wesen, die auf dem Grund eines großen Flusses leben. Sie krallen sich fest an die Steine und Felsen des Flussbetts. Es war nun einmal ihre Art zu leben. So wehrten sie sich gegen die Strömung des Flusses.
Eines der Wesen langweilte sich, wollte sich verändern und ließ los.
Sofort wurde es von der Strömung erfasst, hin und her und gegen die Felsen geschleudert. Aber dann, weil es sich nicht mehr gegen die Veränderung wehrte, wurde es nicht mehr verletzt.

Der Fluss des Lebens hebt uns gerne in die Freiheit, wenn wir ihn nur lassen. Unsere Aufgabe ist diese Fortentwicklung, die aber nie ohne Veränderungen in uns und um uns herum möglich ist.
Wie heißt es doch so treffend?
"Du allein bist verantwortlich für die Umstände, in welchen du lebst!"


„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben!“



Erinnern Sie sich an den Satz von Aristoteles?
„Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.“

Angefangen haben Sie ja bereits.

Und weiter geht es >>>
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