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Träumen Sie noch oder haben Sie bereits Visionen?

Herausgegeben von Siegfried Müller in Newsletter · 23/3/2015 20:04:53
Tags: TraumTräumeVisionVisionenAbnehmenNewsletter

Träumen Sie noch oder haben Sie bereits Sie eine Vision?
Gibt es einen Unterschied zwischen dem Traum und einer Vision?

Definition des Traumes:
Ein Traum ist eine Gehirnaktivität während des Schlafes. Er wird als besondere Form des Erlebens im Schlaf charakterisiert, das häufig von lebhaften Bildern begleitet und mit intensiven Gefühlen verbunden ist. Der Träumende kann sich nach dem Erwachen meist nur teilweise oder gar nicht erinnern.

Für Sigmund Freud ist der Sinn eines jeden Traums die Wunscherfüllung. In unseren Träumen manifestieren sich verdrängte aktuelle sowie aus der Kindheit stammende Wünsche, die sich häufig in verschlüsselter Form zeigen.

Halten wir zunächst einmal fest, dass der Traum ein Bild in Ihnen erzeugt, welches einen Wunsch im erfüllten Zustand zeigt und mit den entsprechenden Emotionen verknüpft ist.
Sie träumen z.B., dass Sie sich in einem Geschäft befinden und einem Kleid (Konfektionsgröße 38) vor dem Spiegel stehen. Dabei erleben Sie ein Glücksgefühl, welches Ihren ganzen Körper durchströmt.

Da Träume einen bestehenden Zustand abbilden, haben sie keine gestalterische Kraft.
„Träume sind wie Seifenblasen. Sobald man die Augen öffnet, werden Sie von den Wimpern berührt und zerplatzen.“


Definition der Vision:

Eine Vision ist eine in der Zukunft angesiedelte Vorstellung eines bestimmten Zustandes, zum Beispiel einen schlanken Körper zu haben. Sie ist somit ein in der (wachen) Vorstellung entworfenes Bild der Zukunft.
Anders als beim Traum, an den man nach dem Erwachen sich oft nicht mehr erinnert, wird das visionäre Bild im Bewusstsein verankert. Es unterstützt dadurch einer Zielvorstellung und erhöht die Bereitschaft und den Willen zur Veränderung.



Erfolgsfaktor - die Vision vom Ziel
“Alle erfolgreichen Männer und Frauen sind große Visionäre. Sie stellen sich vor, wie ihre Zukunft sein wird, vollkommen in jeder Hinsicht, und dann arbeiten sie jeden Tag an ihrer entfernten Vision, diesem Ziel oder Zweck.”  Brian Tracy

Napoleon Hill interviewte im Auftrag des damals reichsten Mannes der Welt, Andrew Carnegie, hunderte erfolgreicher Menschen. Dabei entdeckte Hill unter anderem, dass ausnahmslos alle eine Gemeinsamkeit hatten: Sie wussten genau, was sie wollten, was ihr Ziel war und wie es zu erreichen wäre. Sie beschäftigten sich täglich in Gedanken mit diesem Ziel, sammelten Informationen und setzten diese in Handlungen um.

Und noch eines hat er herausgefunden: Allen erfolgreichen Menschen wurde der Erfolg nicht geschenkt. Alle haben irgendwann den ersten Schritt getan, haben Misserfolge erlebt und es hat seine Zeit gebraucht, bis sich der Erfolg einstellte.
Nun könnte man meinen, Tracy und Hill wären die Erfinder dieser Erkenntnis. Das Wissen über dieses fundamentale Erfolgsgesetz reicht aber viel weiter in die Vergangenheit zurück. Genau genommen bis lange vor  Beginn unserer Zeitrechnung.
In der Bibel selbst wird dem Leser nahe gelegt, täglich darin zu lesen. So bspw. hier: "Dieses Buch des Gesetzes sollte nicht von deinem Mund weichen, und du sollst Tag und Nacht mit gedämpfter Stimme darin lesen, damit du darauf achtest, nach allem zu tun, was darin geschrieben steht; denn dann wirst du deinen Weg zum Erfolg machen, und dann wirst du weise handeln." (Josua 1:8)

Tipp:
Nehmen Sie sich die Zeit und beschäftigen Sie sich täglich 30 Minuten in diesem Lehrbuch. Wenn es eine Stunde ist, um so besser. Im obigen Bibelzitat heißt es: „Mit gedämpfter Stimme darin lesen“. Dieser Rat, sich selbst halblaut vorzulesen, ist ein sinnvolles „Lerninstrument“, wie neurobiologische Untersuchungen eindeutig zeigen.
Der Vorteil ist, dass man besser versteht was man liest und ein besseres Textverständnis bekommt. Außerdem werden zwei Sinneskanäle angesprochen: Der visuelle (Sehen) und gleichzeitig der auditive (Hören), somit kann man das Gelesene besser im Gedächtnis abspeichern.

Wer Erfolg, bei was auch immer, haben will, muss das Ziel kennen.
Ja, nicht nur kennen, sondern er muss innerlich dafür brennen, er muss das Ziel mit jeder Faser seines Herzens erreichen wollen.
Mag sein, dass Sie sich das Erreichen Ihres Zieles, Ihr Normalgewicht wünschen. Aber der Wunsch allein reicht nicht dafür aus. Dies gilt übrigens für alle Ziele Ihres Lebens.
Wenn Sie das Ziel nur als Wunsch beschreiben können, werden Sie darauf warten, dass irgendeine Pille entwickelt wird, die Ihnen diesen Wunsch erfüllt oder dass er von jemandem erfüllt wird.
Erst wenn man für sein Ziel lebt, wird man den mehr oder weniger steilen Weg zu seinem Ziel unbeirrt gehen können. Dann wird man keine Angst vor Rückschlägen oder einzelnen Misserfolgen haben.
Auch die Angst vor Veränderungen wird kleiner werden und mit jedem Sieg über seine Ängste wird man selbstsicherer und damit ganz bestimmt erfolgreicher.

Dies ist das Erfolgsgeheimnis, welches im Prinzip kein Geheimnis ist, da man es überall nachlesen kann in den Autobiographien erfolgreicher Menschen. Dabei ist es unerheblich, ob es Sportler, Politiker, Verkäufer oder Manager sind.
Sie alle antworten auf die Frage, was ihren Erfolg ausmachte, dass sie wussten, was sie wollten (nicht wünschten), also ein Ziel hatten, und dieses Ziel unbeirrt, trotz oder grade wegen der teilweisen Misserfolge, unbeirrt und nachhaltig verfolgten.
„Ein Misserfolg ist lediglich die Möglichkeit, schlauer von Neuem zu beginnen“, sagte einmal Henry Ford.

Und noch eines zum Schluss dieses Themas: „Erfolge muss man sich erarbeiten, man bekommt sie nicht geschenkt“ oder wie es Emil Oesch (schweizerischer Schriftsteller und Verleger) ausdrückte: „Für den Erfolg gibt es keinen Lift. Man muss die Treppe benutzen!“

Eine Aufgabe für Sie:

Damit Sie Ihr Ziel nie vergessen und es sich in Ihrem Unterbewusstsein verankert, notieren Sie Ihr Ziel auf einen Bogen Papier oder besser auf viele Post-it Notizzettel. Sie können einfach Ihr Zielgewicht in Kilo hinschreiben oder nur „Normalgewicht!“ Dabei ist es sinnvoll, einen Termin zu setzen, der natürlich von der Anzahl der Kilos abhängt, die Sie abnehmen wollen. Als Richtwert sind etwa 1 - 1,5 Kilogramm im Monat realistisch. Denken Sie daran, dass der Gewichtsverlust nicht linear verläuft. Während der ersten Wochen werden Sie deutlich mehr Kilos verlieren, als während der nachfolgenden Monate.
Diese Zettel können Sie sich in Ihre Geldbörse kleben, an die Kühlschranktür oder auch in eine Ecke Ihres Fernsehers etc.

Warum aufschreiben und nicht nur denken?

Schriftlich erklärte Ziele sind so etwas wie eine vertragliche Vereinbarung mit sich selbst. Am wirksamsten ist diese Zielerklärung, wenn Sie jeden Tag aufs Neue schreiben. Zum Beispiel immer vor dem Mittagessen. Stellen Sie sich dabei bildhaft vor, wie Sie aussehen und sich fühlen werden, wenn Sie das Ziel erreicht haben.
Eine weitere Möglichkeit, um das Ziel nie aus dem Auge zu verlieren, ist eine Ziel-Collage anzufertigen.
Visualisieren Sie Ihr Ziel

Was nützt das schönste Ziel, wenn man es immer wieder vergisst?
Sie wollen öfter einmal wieder mit dem Fahrrad fahren? Sie wollen langsamer essen? Sie wollen nichts mehr aus dem Kühlschrank naschen? Sie wollen alles tun, um Ihr Normalgewicht zu erreichen? Im Alltagstrott vergessen wir diese guten Vorsätze nur allzu leicht.
Damit das nicht passiert, basteln Sie sich eine Ziel-Collage. Alle Ziele, die Sie dauerhaft in Ihr Gehirn einbrennen möchten, kleben Sie mit kleinen Bildern auf einen größeren Pappkarton oder einen Zeichenkarton.
Durchforsten Sie Kataloge, Illustrierte, Bilddateien im Internet, Ihre Fotoalben und Fotodateien. Sicher finden Sie noch ein Bild aus schlanken Tagen. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was Ihnen gefällt.Sie möchten keine Cola mehr trinken? Kleben Sie eine Colaflasche auf Ihre Collage, die Sie durchstreichen. Sie wollen öfter mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren? Kleben Sie ein Fahrrad darauf.
Erlauben Sie sich, mit einer fast leeren Zielcollage zu starten, die nach und nach wachsen darf. Stellen Sie sicher, dass Sie immer wieder darauf schauen müssen, indem Sie diese vor sich an die Wand hängen. Im Büro oder in die Küche. Ein netter Rahmen unterstreicht zusätzlich Ihr Wollen.

H
inweis:
Falls Sie nicht möchten, dass andere Personen Sie auf Ihre Collage ansprechen, zum Beispiel Ihre Kolleginnen oder Kollegen im Büro, verwenden Sie Symbole oder Vergleiche. Bereits ein bunter Klebepunkt auf Ihrer Tatstatur, an der Kühlschranktür oder in einer Ecke des Bildschirms Ihres Fernsehers wird Sie an Ihr Vorhaben erinnern, da Sie dieses Symbol mit einem gedanklichen Inhalt versehen haben. Wechseln Sie öfter einmal die Farbe oder die Form, um der Gewöhnung entgegenzuwirken. Auf Ihren Schreibtisch können Sie das Foto einer Gazelle stellen.


Ich wünsche Ihnen allzeit schöne Träume und stabile Visionen.

Siegfried Müller



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