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Das Als-ob-Prinzip

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Das Als-ob-Prinzip

„Wenn du eine bestimmte Eigenschaft haben willst, Handle so, als wenn du sie bereits hättest.“
William James


Über Emotionen gibt es viele kluge Untersuchungen, aber letztendlich sind sie nicht greifbar, denn sie entstehen aus unserer Erfahrung, der momentanen Situation, sind abhängig von der Umgebung, in welcher wir uns befinden, vom Wetter und vielleicht auch vom Mond.
Emotionen spüren wir nicht nur „seelisch“, sie bewirken auch körperliche Reaktionen. Es treibt uns die Schamröte ins Gesicht, wenn wir glücklich sind, wir zittern vor Angst, wir schlurfen mit gesenktem Haupt durch die Gegend, wenn wir traurig sind oder schwitzen vor Aufregung. Soweit zu den eher negativen Gemütszuständen.
In diesem Kapitel interessieren aber mehr die vegetativen und muskulären Reaktionen bei positiven Gefühlen.
Wir Lachen oder Lächeln, wenn wir glücklich sind. Fühlen wir uns sicher und stark, ist unsere Körperhaltung straff und das Haupt erhoben. Haben wir uns für ein Ziel entschieden, wirkt sich dies auch auf unsere Gangart aus. Statt uns mit unsicheren und eher tastenden Schritten zu bewegen, drückt unsere Gehweise jetzt Zielstrebigkeit und Tatendrang aus.


William James (1841) stellte die Theorie auf, dass es die verschiedenen Körperhaltungen bzw. vegetativen Reaktionen des Körpers, wie beschleunigter Herzschlag, Schweißausbrüche oder eben Lächeln und Lachen, verantwortlich für die Entwicklung von Emotionen sind.

Daraus entwickelte er den Lehrsatz: „Wenn du eine bestimmte Eigenschaft haben willst, Handle so, als wenn du sie bereits hättest.“

Auch wenn seine Theorie nicht in allen Punkten haltbar ist, so zeigen Studien, dass es tatsächlich gelingen kann, seinen emotionalen Zustand allein durch bestimmte Körperhaltungen, positiv wie negativ, zu beeinflussen.

Typisches Beispiel dafür ist folgender Versuch, den Sie gerne nachvollziehen können bzw. bereits kennen.
Wenn Sie sich in einer etwas gedrückten Stimmungslage befinden, dann verziehen Sie Ihren Mund einfach zu einem Lächeln. Nicht nur kurz, sondern lang und breit. Fast schlagartig wird sich Ihre Stimmungslage verbessern.
Wie es aussieht, gibt es also tatsächlich eine Wechselbeziehung zwischen der Mimikmuskulatur und dem Emotionszentrum. Um an James Theorie anzuknüpfen, scheint sie zumindest dahingehend zutreffend zu sein, dass spezielle körperliche Aktivitäten in der Lage sind, Gefühle auszulösen.

Ein weiteres Beispiel finden wir in dem Satz: „Gib dir einen Ruck und entscheide dich oder auch, packe die Sache endlich an.“
Dieses „gib dir einen Ruck“ führt ja dazu, dass sich unsere Körperhaltung strafft und wir dadurch Entschlossenheit ausdrücken, die sich auch im Gefühlszentrum bemerkbar macht und uns folglich die Angst vor einer Entscheidung oder einer Handlung nimmt.
Sicher haben Sie ähnliche Erfahrungen bereits selbst gemacht.
Wenn Sie z.B. zu einem Vorgesetzten gerufen werden und nicht so genau wissen, warum er Sie zu einem Gespräch ruft, aber befürchten, dass es sich eher um ein für Sie unangenehmes Thema handelt, wird Ihre Gangart und Körperhaltung diese Unsicherheit ausdrücken.

Das erinnert mich an einen lieben Freund und Arzt, der, aus welchen Gründen auch immer, Angst vor seinen Patienten hatte. Nicht, dass er ein ungenügendes Wissen gehabt hätte, er war Facharzt von fünf Fachgebieten, aber immer, bevor er einen Patienten in sein Sprechzimmer bat, ging ein Ruck durch seinen Körper. Er straffte seine Schultern, hob seinen Kopf und bereitete sich so auf das Zusammentreffen mit seinen Patienten vor. Nicht nur, dass bestimmte Körperhaltungen Signale an unsere Gegenüber aussenden, in seinem Fall gab sie ihm emotionale Sicherheit.

Wie können Sie diese Erkenntnisse für Ihren Wunsch, abzunehmen, einsetzen?

Wie Sie bereits wissen, entsteht Hunger nicht nur dann, wenn unser Körper unter Energiemangel leidet. Es gibt bekanntlich auch den emotionalen Hunger.
Den Hunger nach Liebe, den Hunger nach Geborgenheit, nach Glück, Wohlbefinden und nicht zuletzt nach materieller Sicherheit.
Nun ist es ja so, dass wenn wir unseren Hunger, den Hunger aus Energiemangel, stillen, also essen, dann sind wir zufrieden und fühlen uns wohl. Dies hat damit zu tun, dass aus dem Sättigungszentrum Dopamin freigesetzt wird, welches ja zu den „Glückshormonen“ zählt.
Ist es also verwunderlich, dass man emotionalen Hunger dadurch stillen will, dass man isst?

Beantworten Sie sich der Frage: „Bin ich unglücklich, weil ich übergewichtig bin, oder bin ich übergewichtig, weil ich unglücklich bin?“

Welchen Weg gibt es aus diesem Teufelskreis - emotionalen Hunger und Essen?

Nutzen Sie das Als-ob-Prinzip!

Schlechte Laune?
Wenn Sie also schlechte Laune haben, sich unglücklich fühlen, dann lächeln oder Lachen Sie, egal wie schlecht Sie sich auch fühlen mögen.
Herzhaftes Lachen befreit ungemein! Nebenbei sinken die Stresshormone im Körper deutlich, was ebenfalls zu einem erhöhten positiven Empfinden beiträgt.

Schaffen Sie sich einen Vorrat an Filmen an, die Sie erheitern und zum Lachen bringen (z.B. Mr. Bean  eine Auswahl auf YouTube oder andere Filme Ihrer Wahl). Wenn Sie sich schlecht fühlen, dann schauen Sie sich so einen Film an. Keine Zeit sich eine Stunde vor die Mattscheibe zu setzen? Es muss keine Stunde sein, meist genügen wenige Minuten.
Kennen Sie diesen kleinen Film?  Lachen ist ansteckend.

 
 
 

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