Niemand nimmt bewusst oder absichtlich zu! Meine Antwort auf das Vorurteil, Übergewichtige wären dumm, faul und gefräßig. - Intuitiv abnehmen ohne Diät - der Abnehmkurs

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Niemand nimmt bewusst oder absichtlich zu! Meine Antwort auf das Vorurteil, Übergewichtige wären dumm, faul und gefräßig.

Állgemeines
 

Dicke sind dumm, Faul und gefräßig!
So das Vorurteil, mit welchem Übergewichtige sich ständig konfrontiert sehen.

Sie reden über dich und haben doch keine Ahnung.
Sie unterstellen dir Dinge, weil sie nichts Besseres zu tun haben.
Sie machen dich schlecht, weil sie ihre eigenen Fehler nicht sehen möchten.
Aber blick hinter die Fassade und hab Mitleid mit ihnen.
Menschen die mich nicht interessieren, können mich auch nicht verletzen, weder mit ihren Worten noch mit ihren Taten.
Es ist mir egal geworden, was Menschen über mich denken, den daraus ziehe ich keinen Nutzen. 

Autor: nicht bekannt  Quelle: http://islaminfos.jimdo.com/wunder-im-koran/

"Beurteile nie einen Menschen, bevor du nicht
mindestens einen halben Mond lang seine Mokassins getragen hast."
Indianisches Sprichwort
 
Was bedeutet das für meine Arbeit?
Es bedeutet zunächst, dass ich Ihnen völlig Vorurteilsfrei gegenübertrete. Es sind Ihre Spuren die sich in Ihr Gedächtnis und Ihr Verhalten eingegraben haben und nur Sie allein aus diesen eingefahrenen Pfaden ausbrechen können. 

 
Ich kann Ihnen noch so einen breite Starße anbieten, sie werden sich nicht gehen, denn es sind Ihre Erfahrungen und Gewohnheiten, Ihre Lebensumstände Ihre Nöte , Ängste und Bedürfnisse, die Sie auf ihrem Weg festhalten oder immer wieder zurückehren lassen.
 
Was ich aber kann, ist Ihnen den einen oder anderen Baustein geben, mit welchem Sie Ihren Weg verändern können.
 Mit anderen Worten, Sie selbst müssen Ihren eigenen Weg ausbauen, zu einem Weg, der Sie zu Ihrem Normalgewicht und weg vom Übergewicht führt.


Willkommen auf dieser Themenseite.
Wenn man mich fragen würde, welcher meiner fast 200 Seiten dieser Webseite die bedeutenste wäre, dann würde ich empfehlen, diese Seite zuerst zu lesen.

Hallo, mein Name ist Siegfried Müller und auf Grund meiner langjährigen Erfahrung im Bereich des Gewichtsmanagements weiß ich, dass Übergewichtige weder dümmer, noch fauler oder auch gefräßiger sind als der Rest der Menschheit.
Wenn Sie meine detailierte Antwort interessiert , dann lesen Sie diese Seite komplett und konzentriert durch.
Ich kann Ihnen versprechen, dass Sie einen völlig neuen Blickwinkel auf das Problem Ihres Übergewichts bekommen werden.
Mehr noch, Sie werden nicht nur erkennen, warum Ihre bisherigen Versuche, um Ihr Normalgewicht zu erreichen, erfolglos sein mussten, sondern auch wie Sie endlich schlank werden und bleiben können.

Zugegeben, diese Seite ist relativ umfangreich und mag Ihren Gewohnheiten, schnell durch das Internet zu rasen, nicht entsprechen.
Aber wenn Sie die Suche nach einer Lösung für Ihr Problem suchen, werden Sie diese hier auf meiner Webseite finden.
Dazu fällt mir noch ein Zitat ein, welches von Peter Horton stammt.
"Manche Sucher trauen dem Suchen mehr, als dem Finden!"

Jetzt lade ich Sie ein, Ihre Suche zu beenden und erst einmal zu prüfen, was Sie heute gefunden haben.

Erfahren Sie;
 
  • Dass Sie nicht fauler sind als die Schlanken!
  • Dass Sie nicht verfressen sind!
  • Dass Sie nicht dümmer sind als der Rest der Menschheit!

  • Siegfried Müller


    "Es bleibt nicht aus, daß wir von anderen in eine ihrer Schubladen gesteckt werden. Bedenklich wird es aber, wenn wir uns dort wie zu Hause fühlen."

    © Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker
     
    Dieses Bild haben die meisten Schlanken im Kopf, wenn sie einen übergewichtigen Mensch sehen.
    Statt sich zu bewegen und sich vernünftig zu ernähren, sitzen die Übergewichtigen den ganzen Tag faul vor dem Fernseher, betrachten sich dümmliche Serien und essen ununterbrochen Chips und andere Snacks, die sie mit Cola runterspülen, so ihr Vorurteil.

    Dabei vergessen sie, dass auch sie oft vor dem Fernseher sitzen, sich kaum bewegen und sich auch nicht grade bewusst ernähren.
    Sie sind zwar nicht unbedingt übergewichtig, aber auch sie haben Ziele die sie nicht erreichen. So wollen viele mit dem Rauchen aufhören, erfolgreicher sein, sich gesünder ernähren und wieder einmal sportlich aktiver werden. 

    Leider haben auch viele Ernährungsberater, Wissenschaftler und Therapeuten, dieses Bild vom dummen, faulen und gefräßigen Übergewichtigen im Kopf.
    Daraus entwickelt sie dann die Meinung, man könne dem Problem Übergewicht in der Bevölkerung (mehr als 50% Übergewichtige) dadurch Herr werden, dass man die Übergewichtigen nur dahingehend erziehen muss, dass sie die Ernährung umstellen und Sport machen sollen.
    Das dies nicht funktioniert, hat auch die Deutsche Adipositas Gesellschaft (DAG) mit einer Studie belegt.

    • Liegt es an den Übergewichtigen?
    • Sind sie doch zu dumm dazu, um ihre Ernährung umzustellen?
    • Sind sie doch zu faul dazu, sich mehr zu bewegen?
    • Sind sie doch zu verfressen und zu willensschwach um ihr Ess- und Genussverhalten verändern zu können?

    Die Antwort ist ein klares Nein. 
    Auch wenn Übergewicht das Resultat einer unausgewogenen Energiebilanz ist, also im Verhältnis zum Energieverbrauch zuviel Energie zugeführt wird, so sind die Ursachen für dieses Missverhältnis vielseitig und für jeden Menschen unterschiedlich.
    Diese Tatsache erfordert bei der Therapie des Übergewichts eine Abkehr von pauschalen Therapien. 
    Stattdessen empfiehlt die DAG eine individuelle Beratung und unterstützenden Begleitung von mindestens 12 Monaten. 

    Ernährungsweise muss zur Person passen
    "Viel wichtiger ist, dass die Ernährungsweise zur Person passt und dass die Therapeuten Vorlieben, Erfahrungen, Kenntnisse und auch Stärken der Abnehmwilligen individuell berücksichtigen und in der Therapie nutzen – denn das erhöht die Chance auf eine nachhaltige Gewichtsreduktion. Das bedeutet auch, dass sich Personen, die abnehmen wollen, nicht mehr in strenge Schemata pressen lassen müssen, die sie nicht lange durchhalten können. Der Verzicht auf unerreichbare Ideale sollte damit deutlich zur Entspannung beitragen und kann vielleicht auch den ein oder anderen Frust-bedingten Essanfall verhindern."
    Auszug aus der Webseite Diabetologie-online.de

    Betrachten wir die die einzelnen Vorurteile einmal näher.

    Sind Übergewichtig dumm?
    Um die Frage zu beantworten, ob Übergewichtige dumm sind, habe ich mich mit dem Begriff "Dumm" und "Dummheit" einmal im Netz umgesehen 

    Aber zunächst einmal ist es interessant sich mit dem Begriff  "Dumm"  auseinanderzusetzen. Meist verstehen wir ja darunter, dass der Mensch, über den wir so ein Urteil fällen, geringe geistige Fähigkeiten hat, also nicht intelligent ist, ja im schlimmsten Fall als blöd verurteilt wird. 
    Wenn wir aber die Synonyme für "Dumm" nachschlagen, findet man auch andere Bedeutungen, wie unklug oder gedankenlos.

    Die interessantesten Informationen fand ich beim Hirnforscher  Pof. Dr. Ernst Pöppel. Nach seiner Theorie, die er in seinem Buch »Dummheit« beschreibt, kann man Dummheit nicht an einzelnen Menschengruppen (z. B. Übergewichtigen), sozialen Gegebenheiten (arm oder reich) oder dem Bildungsgrad festmachen, sondern, so seine Meinung, Dummheit ist  ein universelles Problem der heutigen Informationsgesellschaft.

    »In Zeiten der rasanten Zunahme von Informationen gewinnt der einzelne Mensch nicht etwa an Wissen, sondern verliert es dramatisch. Intuitives Wissen, die Fähigkeit zur Selbstkontrolle, das Wissen um das menschliche Maß, Handlungswissen – was über Generationen überlebenswichtig war, werfen wir zugunsten von „immer mehr“ und „immer schneller“ über Bord.«  (Klappentext seines Buches »Dummheit« erschienen im Riemann Verlag)-  
    Seine Thesen belegt er mit Erkenntnissen aus der Hirnforschung. Die wichtigsten Thesen in Kurzform:
    1. Schnelligkeit macht dumm
    Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Durch das Internet erhalten wir eine Vielzahl von unterschiedlichsten Informationen zu ein und dem selben Thema. Nehmen wir Ihr Thema »Abnehmen«. 
     
    Bei Google finden Sie 19.300.000 Einträge.  Sie finden die unterschiedlichsten Diäten, Abnehmprogramme, Ratschläge und, und, und. Schnell haben Sie zehn oder mehr Seiten aufgerufen und kurz überflogen, auf der Suche nach Ihrer persönlichen Lösung. Leider kommt Ihr Verstand nicht hinterher.
     
    Er ist nicht gemacht für die Geschwindigkeit der modernen Informationsflut und kann die unterschiedlichen und schnell aufeinanderfolgenden Informationen nicht verarbeiten, geschweige denn in Handlungen umsetzen.
    Informationen werden nur dann zum Wissen, wenn sie wiederholt werden, oder durch intensives Nachdenken über die entsprechende Information. Fest verankert wird dieses Wissen nur dann, wenn man es in Handlungen umsetzt.
    Meine Empfehlung:
    Das Problem vieler Informationsseiten ist, dass im Text zahlreiche Links zu anderen Seiten angeboten werden. Auch finden sich Werbeeinblendungen, denen so mancher User folgt. Wer aber Werbeeinblendungen oder weiterführende Links anklickt, wird vom eigentlichen Thema, welches ihn interessierte abgelenkt und das erworbene Wissen kann sich nicht im Gedächtnis halten. Vermeiden Sie auf weiterführende Links oder Werbeeinblenungen zu klicken, bleiben Sie auf der aufgerufenen Seite und lesen Sie alle Informationen konzentriert bis zum Ende. Anschließend können Sie ja immer noch auf die angezeigten Links oder Einblendungen klicken.

    2. Unsere Gesellschaft basiert auf einer PISA-Dummheit
    Bei den PISA-Tests werden Kenntnisse in Mathematik, Naturwissenschaft und die Lese-Kenntnisse geprüft. Aber ist dieses Wissen das einzige, das zählt?
    In seinem Buch beschreibt Ernst Pöppel die Geschichte des südkoreanischen Doktoranden Kim, der für die Promotion nach Deutschland kam. Kim besaß ein exzellentes neurologisches Fachwissen. Ein guter Wissenschaftler war er aber nicht. Er hatte keine eigenen Ideen, war nicht kreativ. Er war nur ein perfekter Auswendiglerner, denn er hatte zwar »Buchwissen« im Kopf, aber damit konnte er kein neues Wissen schaffen, was ja den Wissenschaftler auszeichnet.
    Wie sieht es mit Ihrem Wissen darüber aus, wie Sie schlank werden könnten? Sicher kennen Sie viele Möglichkeiten. Es geht aber darum, dieses Wissen so zu miteinander zu kombinieren, dass es zu einem, nur für Sie gültigen Handlungssystem wird.
    Dies muss man aber lernen und dafür ist eine Beratung oft unumgänglich. Nicht umsonst haben Berater, wie auch ich, selbst Coaches, die mit dem Blick von Außen Wege zeigen, die man selbst nicht sieht. Suchen Sie sich einen Mentor (das muss nicht ich sein). Mentoren können nicht nur inspirieren, sie helfen auch Blockaden zu erkennen und schneller voran zu kommen.

    3. Es macht dumm, alles nur vom eigenen Standpunkt aus zu sehen
    Wer seine Umwelt aus der eigenen Komfortzone heraus beobachtet, sieht nur die halbe Wahrheit.
    Stellen Sie sich Ihre Komfortzone wie eine Kugel vor, in welcher Sie sich befinden. Außerhalb Ihrer Kugel befindet sich der Rest der Welt mit all dem Neuen, Schönen und vielen Erfahrungen, die Sie noch nicht gemacht haben. Innerhalb Ihrer Komfortzone hat alles seinen fest gefügten Platz. Veränderungen sind, wenn überhaupt sehr schwer zu realisieren, muss man doch dazu alte eingetretene Pfade verlassen. Zudem übersieht man oft die neuen Wege, die von den Trampelpfaden der Gewohnheiten abzweigen.
    Hier ist es hilfreich, sich einen Coach an die Seite zu holen, der Ihnen wie ein Navigator im Dschungel der Möglichkeiten, den für Sie besten und gangbarsten Weg zeigt.

    Meine Empfehlung:
    Eine Übung zum Perspektivwechsel: Setzen Sie sich in ein Restaurant, ein Café oder eine Eisdiele und beobachten sie Menschen dabei, was und welche Menge sie essen. Vergleichen Sie dies dann mit Ihrer eigenen Bestellung. Vielleicht stellen Sie dabei fest, dass zum Beispiel die Normalgewichtigen weniger und Kalorienbewusster essen, als die anwesenden Schwergewichten. 
    Sie selbst eingeschlossen?
     
    4. Es ist dumm, Entscheidungen zu verschieben.
    Nicht immer ist es angenehm, sich entscheiden zu müssen. Wer eine von zwei Möglichkeiten wählt, verzichtet auf die andere. Sie kennen das auch, wenn Sie sich zum Beispiel in der Eisdiele entscheiden müssen, ob Sie den Becher des Hauses mit reichlich Sahne oder lieber nur für zwei Kugeln Eis entscheiden müssen. Das Wort "entscheiden" kommt schließlich nicht umsonst von dem Verb scheiden oder wenn wir ein Synonym benutzen auch trenn oder Trennung. Also verschieben wir das gerne auf ein nächstes Mal.
    Das ist natürlich dumm, denn irgendwann müssen Sie sich ja entscheiden, ob Sie etwas an Ihren Ernährungs- Genuss- und Bewegungsverhalten ändern wollen. Erst dann haben Sie sich dafür entschieden entweder schlank zu werden oder weiter übergewichtig zu bleiben.
    Egal welche Entscheidung Sie dann treffen, immer wird Ihnen Ihr Bauchgefühl helfen, die weiteren Entscheidungen in Richtung Ziel auszuwählen.  „Wenn wir ein bestimmtes Bauchgefühl haben, stecken unbewusste Denkvorgänge dahinter“, sagt Ernst Pöppel. „Dafür werden Informationen aus allen Bereichen des Gehirns zusammengetragen und schnell verknüpft.“ 
    Meine Empfehlung:
    Wenn Sie eine Empfehlung oder einen Abnehmtipp im Internet oder auf dieser Webseite finden, und Ihr Bauchgefühl sagt Ihnen, dass Sie den Ratschlag doch einmal in die Tat umsetzen sollten, dann tun Sie es einfach. Hören Sie nicht auf Ihren inneren Schweinehund, der Zweifel in Ihnen sät und Ihnen die Entscheidung, tun oder nicht tun, schwer macht. Was könnte Ihnen ihr innerer Schweinehund zuflüstern? 

    • "Lass es lieber, du shaffst es ja doch nicht."
    • "Das bringt doch sowieso nichts."
    • "Musst du doch nicht gleich jetzt tun, kannst du doch auch später machen."
    • "Macht jetzt sowieso keinen Sinn, warte doch erst deinen Geburtstag oder die nächste Feier ab."

    Je umfangreicher, schwieriger oder mit Verzicht verbunden die entsprechende Handlung ist, für die Sie sich intuitiv entschieden haben, desto mehr Gegenargumente werden Ihrem Inneren Schweinehund einfallen. Sind Sie also darauf vorbereitet und hören Sie nicht auf ihn.

    5. Experten sind dumm
    Auf dem Gebiet der Gewichtsreduktion tummeln sich zahlreiche Fachleute und solche, die gerne dafür gehalten werden wollen. Der Nachteil dieser Experten ist aber, dass sie in der Regel nur Spezialisten auf einem Gebiet sind und nicht vernetzt denken.
    Die Ernährungsberater wollen Sie dazu bringen, ihre bevorzugte Ernährungsform zu übernehmen. Der Diätspezialist versucht Ihnen, seine Diät schmackhaft zu machen.
    Die Bewegungstherapeuten sprechen vom Fettverbrennungsmodus, der unbedingt durch ihre Anleitung erreicht werden muss.
    Aber, bei einem Großprojekt wie dem Abnehmen gibt es Zusammenhänge und Wechselwirkungen, die leicht übersehen werden.
    Das Problem ist, dass sich diese Experten auf Teilaspekte konzentrieren und dann auch noch  unterschiedliche Meinungen haben, was man an der Vielzahl der unterschiedlichsten Diäten und Sportprogrammen leicht erkennen kann.
    Nötig ist ein erfahrener Projektleiter, der alle Bereiche überschauen kann. Dies muss nicht unbedingt ein herausragender Experte für ein einzelnes Fachgebiet sein, was eher hinderlich ist, sagt Pöppel, sondern jemand der die Zusammenhänge durchschaut und der in der Lage ist, die persönlichen Gegebenheiten des Einzelnen zu berücksichtigen und daraus ein umfassendes und auf die jeweilige Person zugeschnittenes Programm entwickelt.

    Meine Empfehlung:

    Hüten Sie sich vor Fachidioten.
    Als Fachidiot (vor allem in Österreich auch Fachtrottel) wird ein Experte (Z.B. Ernährungsberater, Sportstudio, Abnehminstitute wie. Weight Watcher) bezeichnet, der eine Problematik nur aus der Perspektive seines Fachgebietes kennt, nur aus seiner Sichtweise (Borniertheit) erfassen kann und nicht alle Möglichkeiten und Richtungen in Betracht zieht, die für die vollständige Verständlichkeit und Erfassbarkeit eines Gegenstandes, einer Sache oder Thematik erforderlich wären. Häufig tut sich der Fachidiot schwer, sich in andere hineinzuversetzen und seine eingeschränkte Sichtweise zu ergänzen und zu erweitern. Weitere mögliche Betrachtungsweisen lehnt er infolge selektiver Wahrnehmung (Egoismus, Narzissmus) und daraus folgender Ignoranz ab (bekannt auch als Semmelweis-Reflex).
    Unter dem Semmelweis- Reflex versteht man die Vorstellung, dass das wissenschaftliche Establishment eine neue Entdeckung ohne ausreichende Überprüfung erst einmal ablehne und den Urheber mehr bekämpfe als unterstütze. Als typisches Beispiel wird die erst nach Jahrzehnten anerkannte Theorie der Kontinentalverschiebung Alfred Wegeners genannt. In einigen Fällen hatten neue Erkenntnisse in der Wissenschaft eher eine Bestrafung als eine entsprechende Honorierung zur Folge, weil jene der bisherigen Lehrmeinung und Überzeugung entgegenstanden.
    Aber Achtung: Auch Sie selbst können sich zu einem Fachidioten entwickeln.
    Viele Übergewichtige haben fundierte Kenntnisse über verschiedene Diätformen, die sie allerdings erfolglos durchgeführt haben. Trotzdem fallen sie immer wieder auf eine angeblich sichere und neue Diät herein.

    Zusammenfassung zur Dummheit:
    Jeder Mensch, ob arm oder reich, Arbeiter oder Doktor, dick oder dünn, ist immer mal wieder dumm und begeht dann die eine oder andere Dummheit.
    Auch Übergewichtige sind also zeitweilig dumm, ohne dumm im Sinne von blöd zu sein.

    Erkennen Sie Ihre Dummheiten und stellen Sie diese nach und nach ab.

    Sind Übergewichtige faul?
     
    Bewegungsmangel ist keine Faulheit, sondern ein Zivilisationssproblem!

    Über den Fluch der Bequemlichkeit!
    Werfen wir zunächst einen Blick in das Tierreich. Es gibt ja den Ausdruck vom "Faulen Hund", aber wenn wir uns weiter umsehen, dann stellen wir sehr schnell fest, dass nicht nur Hunde faul sind sondern alle Lebewesen, ob es nun die Löwen sind, die in der Sonne träge herumliegen oder Kühe auf der Weide. 
     
    Aber trifft der Begriff  "Faulheit" überhaupt zu? 
    Nein, ganz sicher nicht, nicht einmal die Beschreibung "Bequemlichkeit" wäre zutreffend.
    Im Prinzip geht es immer darum, mit der aufgenommenen Nahrungsenergie so sparsam wie möglich umzugehen und sie nicht mit sinnlosen Aktivitäten zu verschwenden. Letztendlich dient sie ja dazu, das eigene Leben zu erhalten, was dem Selbsterhaltungstrieb entspricht.

    Wie sieht es aber bei uns Menschen aus?

    Auch der Mensch ist faul, um bei diesem Begriff zu bleiben. Dies hat auch einen guten Grund und betrifft nicht nur die »Dicken«.
    Wenn wir auf unsere Vorfahren aus der Steinzeit zurückblicken und sehen, wie viel Aufwand deren Nahrungsbeschaffung erforderte, dann denke ich, sahen sie keinen Sinn darin, sich sportlich zu betätigen. 
    Ob sie nun als Bauern das Feld bestellten, als Sammler durch die Gegend streiften oder als Jäger hinter dem Wild herhetzten, in jedem Fall verbrauchten sie einen Großteil der Nahrungsenergie dafür, diese zu beschaffen. 
    Außerdem war die Energiedichte, von dem was die Jagd oder das Sammeln eintrug, wesentlich niedriger als heutiges Essen, dessen Energiedichte deutlich höher ist. Auch war der Tisch nicht immer reichlich gedeckt, sodass eine Verschwendung von Energie schädlich für den eigenen und den Fortbestand der Sippe gewesen wäre.

    Fazit: 
    Um uns mehr zu bewegen, müssen wir ursprünglich angelegte und noch immer wirksame Verhaltensmuster erkennen und möglichst ablegen.
    Unsere Vorfahren besaßen keine Autos, um zum Supermarkt fahren zu können, der sich wenige Meter neben Ihre Höhle befand, in dem sie dann fette, süße und eiweißreiche Leckereien mit hoher Kaloriendichte finden konnten. 
    Wer sich Tag für Tag mit der Suche nach Essbarem plagte, wusste abends, was er geleistet hatte. Ein solcher Mensch brauchte weder Fitness-Studios noch Nordic-Walking-Stöcke und hätte die Idee verrückt gefunden, Sport zu treiben oder wandern zu gehen.
    Da wir all diese "Segnungen" des Fortschritts haben, müssen wir bewusst nach Möglichkeiten suchen, um unser Bewegungskonto zu erhöhen.
    „Man muss nicht gleich mit dem Fahrrad  Hunderte Kilometer fahren oder im Fitnessstudio die Hanteln schwingen. 40-Jährige verlängern ihr Leben bereits um etwa 1,8 Jahre, wenn sie täglich etwa zehn Minuten lang flott gehen“. Nachzulesen in einem Bericht über eine epidemiologische Studie der berühmten Harvard Universität von 2012. Und 2,5 Stunden zügiges Gehen pro Woche bringen 3,4 Lebensjahre mehr, 7,5 Stunden sogar zusätzliche 4,5 Jahre.
    Sportmediziner raten uns deshalb dringend dazu, der Bequemlichkeitsfalle zu entrinnen, indem wir technische Alltagshilfen wie Lifte, Rolltreppen meiden und zum Beispiel kurze Wegstrecken laufen und nicht mit dem Auto zurücklegen. Sicher fallen Ihnen weitere technische Bewegungskiller ein, die Sie zukünftig weitgehend vermeidn könnten.
    Ach ja, dieser Rat betrifft nicht nur Übergewichtige sondern auch die (noch) schlanken Faulen.

    Sind Übergewichtige gefräßig?


    Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, denn sie erfordert genaue Kenntnisse über die Ernährungsgewohnheiten, das Genussverhalten, die Lebensumstände sowie die psychologischen Hintergründe des Betroffenen, wobei auch die physiologischen (Stoffwechsel) Gegebenheiten zu berücksichtigen sind.
    Sicher ist aber, dass der Ausdruck "Gefräßig" oder auch "Verfressen" pauschal alle Menschen diskriminiert, die unter ihrer Fettlbigkeit leiden.
    Die Frage bleibt aber dahingehend zu beantworten, ob  Übergewichtige unvernünftig mehr als Normalgewichtige essen?
    Die Antwort auf diese Frage können Sie nur für sich selbst beantworten. 

    Aber ich möchte Ihnen meine Antwort nicht schuldig bleiben.
    Zunächst eine wahre Geschichte aus meiner Erfahrung.
    In zahllosen Gesprächen mit Übergewichtigen höre ich immer den gleichen Satz:
    "Soviel esse ich doch gar nicht. Gestern z.B. habe ich nur ein einziges Brötchen gegessen. Mittags etwas Gemüsesuppe und am Abend zwei Scheiben Brot. Weniger kann ich doch gar nicht essen.“ Aber wie war es denn vorgestern? Oder davor? Hier ist dann die Antwort meist ausweichend. Etwa: "Viel mehr war es bestimmt auch nicht".
    Haben Sie übrigens schon einmal einige Tage lang aufgeschrieben was Sie so essen? Auch die Kleinigkeiten? 

    Jetzt aber zur kleinen Geschichte aus meiner Arbeit mit Übergewichtigen.


    Wie sagte doch Frau X: „ Gestern war ich eingeladen, es gab ein umfangreiches Buffet. Ich habe aber kaum etwas gegessen. Ich wollte nicht, dass die anderen Gäste denken mein Übergewicht käme davon, dass ich immer so viel esse.“ Dann fuhr sie fort: "Als ich wieder zu Hause war, musste ich erst einmal etwas essen, so einen Hunger hatte ich.“

    Mein Rat an Frau X und auch an Sie ist: Essen Sie bei Einladungen ruhig soviel Sie mögen (muss ja nicht `zuviel` sein) und was Ihnen schmeckt. Genießen Sie. Sie wissen doch, dick machen nicht die besonderen Gelegenheiten, sondern die Kleinigkeiten zwischendurch.
    Wie sagte doch der Gast zur Gastgeberin: „Bei Ihnen gibt es immer so leckere Sachen. Ich habe den ganzen Tag nichts gegessen, um heute ohne Reue genießen zu können.“
    Kennen Sie diesen Satz auch von sich? Ist dies nur ein Lippenbekenntnis, oder essen Sie bei solchen Gelegenheiten tagsüber wirklich nur eine Kleinigkeit? Dies gilt übrigens auch dann, wenn Sie am Abend zum Essen eingeladen werden.

    Haben Sie Ihre Antwort gefunden?

    Noch nicht - dann noch eine wahre Geschichte.
    Im Rahmen eines Abnehmprogramms, das ich mit einer Gruppe Frauen durchführte, gab ich den Teilnehmerinnen die Empfehlung, doch einmal alles, was sie tagsüber zu sich genommen haben, am Abend aufzuschreiben. Entsprechende Formulare gab ich den Teilnehmerinnen mit. 

    Beim nächsten Treffen sollten die Formulare ausgewertet werden.
    Am Tag der Auswertung bat ich Frau X, zu beginnen. Sie reichte mir also ihre Unterlagen. 
    Nach einem kurzen Blick auf das ausgefüllte Formular stellte ich ihr die Frage, ob Sie wirklich alles aufgeschrieben habe. Dies bejahte sie mit Nachdruck. 
    Was Frau X nicht wusste, war, dass ich sie am vorherigen Tag in der Fußgängerzone gesehen hatte. Sie stand vor einem Schaufenster, in der Hand eine große Portion Eis. Diese Portion Eis fand ich aber nicht in Ihren Aufzeichnungen. 
    Ich bat Frau X zur Seite, so dass die anderen Gruppenmitglieder unser Gespräch nicht mithören konnten. Sie beteuerte mir, dass sie das Eis nicht absichtlich unterschlagen hätte. Dies glaubte ich ihr auch, ohne wenn und aber. 
    Auf meine Frage, ob ich das vergessene Eis in der Gruppe zur Sprache bringen könne, willigte sie ein.
    Nachdem ich den Gruppenmitgliedern diese Geschichte erzählt habe, bat ich die Teilnehmerinnen ihre Aufzeichnungen nochmals nach "vergessenen" Eintragungen zu überprüfen und gegebenenfalls das Vergessene nachzutragen. Alle Teilnehmerinnen, ohne Ausnahme, begannen daraufhin ihre Tabellen zu vervollständigen. Also hatten alle etwas "vergessen" einzutragen?
    Welche Lehre können Sie aus dieser Geschichte ziehen und welche Antwort haben Sie auf die Frage, ob Sie übermäßig essen?

    Jetzt meine Antwort: 

    Ja, Übergewichtige essen zu viel und oft auch übermäßig.
    Dies tun sie aber nicht bewusst, sondern aus einer oder mehreren Gewohnheiten heraus.
    Vielleicht haben Sie jetzt das Gefühl: „Ja, ich möchte gerne etwas ändern, aber ich weiß nicht wie …“ Oder: „Ich will etwas ändern, aber ich weiß nicht, wo ich anfangen soll …“

    Ganz egal, an welcher Stelle Sie gerade festhängen. Oftmals hift einfach nur jemand, der uns beim ersten Schritt ein wenig an die Hand nimmt. 
    Und uns über die schwierigen Anfangshürden hilft.
    Jemand, der uns einen regelmäßigen kleinen Impuls gibt.
    Versuchen Sie es doch einmal mit meinem Angebot für eine kostenlose Beratung.

    Und zum Schluss 
    Es genügt nicht, eine Landschaft, ein Gesicht, ein Kunstwerk, eine Erfahrung, ein Abenteuer wissens- und gedächtnismäßig aufzunehmen, ich muß aus ihnen gewissermaßen einen Traum machen können, dadurch werden sie zu einem Bestandteil meines Wesens, ja meines Charakters, und so gering auch der reale Eindruck auf mein Auge, mein Nervensystem, meine Empfindung gewesen sein mag, irgend etwas wird sich in mir verändern, wenn sie mir im Sinn des Traums zu Eigen werden.
    Was uns bei der Betrachtung der Lebensdinge, bei der Beziehung zu Menschen vor allem im Wege steht, ist unser Urteil über sie, das in neunzig von hundert Fällen Vorurteil ist. Urteil ist aber der Feind jeder Illusion, und Vorurteil vernichtet sie gänzlich. 
    Man soll nicht urteilen, bevor man geschaut hat, bevor man angeschaut hat und Anschauung führt sofort zur Imagination, das heißt zur Bildwerdung. Das kostet nur einen Entschluß. In einer Welt, die, wie ich schon sagte, verwüstet ist von Tatsachen wie ein Garten von Hagelschauern, ist ein solcher Entschluß selbstverständlich eine Frage des Mutes. 
    Des Mutes um sich selbst. Der Bereitschaft, vernachlässigtes Seelengut wieder in Sicherheit zu bringen und in Funktion zu setzen.
    Jakob Wassermann (1873 - 1934), deutscher Novellist, Essayist und Romancier, gestaltete in von der Psychoanalyse beeinflußten Romanen publikumswirksame, zum Teil kriminalistische Stoffe
     
     

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