Übergewicht und Psyche - Sind Sie unglücklich weil Sie unter Ihrem Übergewicht leiden - oder übergewichtig, weil Sie unglücklich sind? - Intuitiv abnehmen ohne Diät - der Abnehmkurs

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Übergewicht und Psyche - Sind Sie unglücklich weil Sie unter Ihrem Übergewicht leiden - oder übergewichtig, weil Sie unglücklich sind?

Rund um das Programm
 
 


Psychologisches rund um die Gewichtsreduktion.

Übergewicht kann man nicht allein durch Ernährung und Bewegung beseitigen. Aber bereits kleine Veränderungen, innerhalb der Lebensgewohnheiten, haben weitreichende Folgen für unser Gewicht. Diese bestimmen dann mit, ob wir übergewichtig werden, abnehmen und normalgewichtig bleiben können. Deshalb habe ich dieses Thema an die erste Stelle gesetzt.
Wer etwas verändern will, und das ist, wenn man normalgewichtig werden will, erforderlich, dann muss man einige Schwierigkeiten oder Hindernisse überwinden.


"Sind Sie unglücklich, weil Sie unter Ihrem Übergewicht leiden, oder sind Sie übergewichtig, weil Sie unglücklich sind? "


Stopp - verlassen Sie jetzt nicht gleich die Seite.

Ich glaube Ihnen ja, dass bei Ihnen alles in Ordnung ist und Sie keinen Psychiater benötigen. Trotzdem sollten Sie die nachfolgenden Informationen nicht einfach so übergehen. Wie Sie noch erfahren werden, hat Übergewicht sehr viel mit unseren unbewusst gesteuerten Handlungen zu tun.


 

Doch zunächst, was hat Übergewicht mit Persönlichkeit und Selbstwertgefühl zu tun?
Nicht grade selten findet sich bei Übergewichtigen ein Mangelzustand im seelischen Bereich. Da wir in einer bipolaren Welt leben, bedeutet dies, energetisch betrachtet, dass immer versucht wird, ein Gleichgewicht zwischen den zwei Polen herzustellen.

Die Therapie mittels Akupunktur mag hier als Beispiel dienen. Demnach befindet sich der kranke Körper in einem Ungleichgewicht zwischen den beiden Energien Yin und Yang. Yin ist die Dunkelheit, während Yang die Sonne darstellt, Yin ist der Passive, Yang der Aktive, Yin ist die Nacht, Yang der Tag. Der Übergang von Yin zu Yang ist fließend - das eine kann nicht ohne das andere - sie bilden eine dynamische Einheit.

 

Auch in uns Menschen wirken diese zwei Kräfte. Die geistartigseelische und die körperlich materielle Kraft. Um, bei einem Mangelzustand auf der seelischen Seite, nicht in eine auswegslose Situation zu geraten, versuchen wir auf der materiellen Ebene einen Ausgleich zu schaffen.
Dies gelingt uns am einfachsten über den oralen Genuss. Die Konsequenz dieses Handelns bedeutet letztlich Übergewicht. Damit befindet man sich aber in einem Circulus vitiosus, was Teufelskreis bedeutet. Das Übergewicht verstärkt jetzt den Mangelzustand (Selbstwertgefühl) im seelischen Bereich unserer Persönlichkeit. Die Folge ist fatal, denn das bedeutet noch mehr oralen Genuss und damit eine weitere Gewichtszunahme.



Wie gelingt es aber, diesem Teufelskreis zu entkommen?


Betrachten wir zunächst, welche Mangelzustände auf der seelischen Ebene vorliegen könnten.
1. Sie geben gern, können aber schlecht annehmen. Dies führt zu der Ansicht, dass Sie für Ihre Leistung zuwenig zurückbekommen und Sie sich deshalb anderweitig befriedigen müssen.
2. Sie arbeiten zu viel und entspannen zu wenig. Hier versuchen Sie die wenigen Augenblicke der Entspannung, durch eine orale Befriedigung qualitativ zu verbessern. Dies geschieht oft durch den Konsum von alkoholischen Getränken.
3. Sie übernehmen für alles die Verantwortung, vergessen aber dabei, für sich selbst die Verantwortung zu übernehmen. Dafür haben Sie ja gar keine Zeit mehr.
4. Sie kümmern sich mehr um andere als um sich selbst. Sie haben keine Zeit mehr, Ihre persönlichen Bedürfnisse zu befriedigen. Schnell etwas aus dem Kühlschrank, schnell eine Tafel Schokolade genießen (?), schnell das Mittagessen hinunter schlingen.
5. Sie sehnen sich danach, geliebt zu werden, lieben sich aber selbst zu wenig. Nur wer sich selbst liebt, kann Liebe geben und Liebe empfangen. Welche Gegenstrategie verspricht hier Besserung?


Werden Sie zu einem Egoisten!

Der Begriff „Egoismus“ ist zunächst einmal negativ belastet. Er wird als Bezeichnung für rücksichtsloses Verhalten verwendet. Egoisten verfolgen allein ihre eigenen Interessen. Andererseits können Sie nur ein zufriedenes und glückliches Leben führen, wenn Sie an sich und Ihr Wohlbefinden denken und Ihre Handlungen darauf abstimmen.
Ich will diese Aussage einmal an einem Beispiel verdeutlichen. Haben Sie schon einmal etwas gespendet? Wenn ja, wie haben Sie sich danach gefühlt? Sicher haben Sie sich danach gut gefühlt. Sie haben ja etwas Gutes getan. Nun behaupte ich, dass Sie nur gespendet haben, um sich gut zu fühlen, also aus Egoismus.
Vordergründig könnte man sagen, dass dies aus Mitleid geschah. Ja, natürlich auch. Denken Sie jetzt einmal darüber nach, welches Gefühl Sie gehabt hätten, wenn Sie nicht gespendet hätten. Ein ungutes Gefühl? Das Ergebnis: Sie haben gespendet, weil Sie kein ungutes Gefühl haben wollten, also aus Egoismus. Dies wertet keinesfalls Ihre Mildtätigkeit ab.
Aber es zeigt auch, dass ein gesunder Egoismus nötig ist, um den Mitmenschen und natürlich auch sich selbst, etwas Gutes tun zu können. Werden Sie also zu einem Egoisten!

Wie können Sie einen gesunden Egoismus auf die oben genannten Mangelzustände anwenden und diese dadurch beheben?

1. Sie geben gern, können aber schlecht annehmen.

Kennen Sie diese Aussage von sich, wenn Sie für einen anderen Menschen etwas getan haben und dieser Ihnen etwas dafür geben will? Sie sagen statt einem einfachen: „Danke“ diesen Satz: „Aber das ist doch nicht nötig!“ Dieser Satz wertet aber auch dessen Dank (Geschenk) ab. Natürlich ist ein Dank auch für den anderen notwendig, denn auch dieser möchte gern etwas geben. Sie geben doch gerne, also geben Sie ihm die Bestätigung, dass er Ihnen etwas Gutes getan hat.

2. Sie arbeiten zu viel und entspannen zu wenig.

Wir alle planen mehr oder weniger unseren Arbeitsalltag oder er wird von anderen verplant. Planen Sie ab sofort auch Ihre Entspannungszeiten ein. Um soundso viel Uhr gehe ich ins Kino, gehe ich ins Schwimmbad, höre ich mir aus meiner Sammlung diese CD an, mache ich einen Spaziergang und, und, und …!

3. Sie übernehmen für alles die Verantwortung.

Verantwortung für sich selbst übernehmen kann man nur, wenn man in der Lage ist, Verantwortung abzugeben. So gewinnen Sie die Muße, sich um sich selbst und Ihre Bedürfnisse zu kümmern. Sie sind nicht für alle Menschen und deren Handlungsweisen verantwortlich. Ja, Sie können, dadurch, dass Sie versuchen für sie Verantwortung zu übernehmen, sie nicht vor Fehlern schützen. In der Kindererziehung bedeutet dieses Verhalten dummerweise sogar, die Schwächung der Fähigkeit Ihrer Kinder, eigene Verantwortung übernehmen zu können.

4. Sie kümmern sich mehr um andere als um sich selbst.

Wann waren Sie das letzte Mal beim Frisör? Wann haben Sie sich eine Massage gegönnt oder sich einfach einmal entspannt? Wann haben Sie ein Buch gelesen?
Sie haben keine Zeit? Ihr Mann will pünktlich sein Essen auf dem Tisch haben und erwartet, dass Sie für ihn immer ansprechbar sind, Ihre Kinder wollen sofort eine Antwort oder ihre Bedürfnisse gestillt bekommen? Natürlich unterliegen auch viele Männer dem Irrtum, immer und jederzeit für andere verfügbar sein zu müssen. Schaffen Sie sich also Freiräume, die nur Ihnen persönlich gehören und in denen Sie sich von nichts und niemanden stören lassen.

5. Sie sehnen sich danach, geliebt zu werden, lieben sich aber selbst zu wenig.

Nur wer sich selbst liebt, kann Liebe geben und Liebe empfangen. Ein großes Problem besteht darin, dass wir in der Kindheit nur dann geliebt wurden, zumindest haben wir es oft so empfunden, wenn wir brav waren, funktioniert haben und die Wünsche unserer Eltern erfüllten.
Falls wir diese Vorgaben nicht erfüllten, wurden wir bestraft, also nicht geliebt. Irgendwo habe ich einmal diese Aussage gelesen: Kinder sind nicht durch Zufall gehorsam, liebevoll und wohlerzogen. Sie müssen durch Zucht geformt werden. Bei dieser Aussage lief und läuft es mir immer noch kalt den Rücken herunter.
Denn wie leicht wird nicht geformt, sondern verformt.


Der Abnehmtipp von Kilokill


Loben Sie sich selbst.


In einem Buch habe ich einmal gelesen, dass erfolgreiche Menschen in Ihrer Kindheit oft für ihre Leistungen, und waren sie noch so klein, gelobt wurden. „Das hast du gut gemacht!“

Diese Anerkennung wird als Belohnung empfunden und motiviert. Das hat zur Folge, dass man sich auch vor größeren Aufgaben nicht fürchtet, diese zuversichtlich beginnt und erfolgreich zu Ende bringt. Auch das Lernen ist effektiver, wenn man für die Lernerfolge gelobt wird. Im Kindesalter aufgrund des Lobes der Eltern, der Erzieher im Kindergarten oder aufgrund der Anerkennung der Lehrerin in der Schule.

Das Zusammenspiel dieser Faktoren bewirkt die Freude am Lernen und somit ein effektiveres Speichern vom Erlernten. Anders bei Menschen, die in ihrer Kindheit kaum gelobt wurden. Diese neigen dazu, Aufgaben immer wieder zu verschieben. Aufräumen, Wäsche waschen, Steuererklärung und natürlich auch das Umsetzen der Ratschläge, die Sie erhalten haben bzw. noch erhalten werden. Als Erwachsene vermissen wir leider zu oft ein lobendes Wort.


 

Die Aufgaben, die wir im Beruf oder in der Familie erfüllen, werden zu oft als unsere Pflicht angesehen, die keines Lobes würdig sind. Kennen Sie das schöne Gefühl, wenn man für seine erbrachten Leistungen, egal ob beruflich oder als Hausfrau, gelobt wird? Gleich macht die Arbeit noch mehr Freude und man ist bereit, sich noch mehr einzusetzen. Aber, wie schon geschrieben, ist Lob im Erwachsenenalter eher eine Rarität.
 
Was ist zu tun? Ganz einfach - loben Sie sich selbst! 

Zwar besteht die allgemeine Auffassung, das Eigenlob stinkt. Dies mag durchaus zutreffend sein, wenn man mit Eigenlob seine Mitmenschen nervt. Anders sieht es aus, wenn man sich selbst für eine erbrachte Leistung lobt.
 
Besonders wichtig ist das Selbstloben immer dann, wenn die Früchte einer erbrachten Leistung erst in der Zukunft geerntet werden können. Sie haben es geschafft einen Ratschlag, in die Tat umzusetzen. Der Erfolg bzw., die Belohnung wird aber erst nach einigen Wochen feststellbar sein.
Mit einem, an sich selbst ausgesprochenen Lob, können Sie sich sofort belohnen.


Verantwortlich für das „Glücksgefühl“ nach einem Lob ist das mesolimbische System, welches tief im menschlichen Gehirn sitzt. Es ist an vielen emotionalen Prozessen, wie z.B. für das Empfinden von Freude, beteiligt. In dieser Hirnregion wird der Neurotransmitter Dopamin, das sogenannte „Glückshormon“ ausgeschüttet, wodurch die Hirnregion als das Belohnungszentrum bezeichnet wird.
Die Ausschüttung von Dopamin im Gehirn führt also zu einem Glücksgefühl. Ausgelöst wird eine solche Reaktion z.B. auch durch den Verzehr von Schokolade, durch gemeinsames Lachen oder auch durch erlebten Erfolg. 


Hier kommt dann die Lust auf Schokolade ins Spiel. 

Sicher kennen Sie auch diesen Heißhunger auf Schokolade. Im Prinzip ist dies aber nichts anderes als der Hunger nach einem Wohlgefühl. Verantwortlich für das entstehende Wohlgefühl nach dem Genuss von Schokolade ist ein Wirkstoff im Kakao. Es handelt sich dabei um die Aminosäure Tryptophan - einer Vorstufe von Serotonin - diese sorgt für eine Extraportion des Glückshormons. Zwar ist die Menge vergleichsweise gering, besonders wenn der Kakaoanteil, wie bei Vollmilchschokolade bescheiden ist. Insofern sind Schokoladen mit hohem Anteil an Kakao (Bitterschokoladen) wirksamer. Aber nicht nur der Kakaoanteil wirkt. Da die Leckerei mit ihrem unverwechselbaren Schmelzgefühl auf der Zunge die Sinne streichelt, hebt sie auf diese Weise in jedem Fall die Stimmung.

Fazit:
Loben Sie sich selbst so oft Sie eine Gelegenheit dafür haben. Glauben Sie mir, es gibt täglich vielfältige Anlässe, die ein Eigenlob verdienen. Dabei sollten Sie Ihre normalen Pflichten und Routinehandlungen nicht außer Acht lassen. Sie stehen immer pünktlich auf? Kommen nie zu spät zur Arbeit? Ihr Kind geht immer ordentlich gekleidet zur Schule? Sie halten Ihre Wohnung sauber? Auf der Arbeit haben Sie Ihre Aufgaben zufriedenstellend erledigt?
Das ist doch nichts Besonderes, werden Sie möglicherweise einwenden. Das sind schließlich Ihre Aufgaben. Mag ja sein, aber Sie haben etwas geleistet und dafür haben Sie Lob (Belohnung) verdient. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, sich am Ende des Tages, für Ihre erbrachten Leistungen zu loben.
Dann wird nicht nur der Heißhunger auf Schokolade und Co von selbst weniger, sondern auch das Bedürfnis, sich mit Essen zu belohnen.



 

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