Wenn es um das Lernen geht, so nicht allein darum, Informationen zu speichern, sondern darum, diese Informationen auch in unser Handeln zu integrieren. - Intuitiv abnehmen ohne Diät - der Abnehmkurs

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Wenn es um das Lernen geht, so nicht allein darum, Informationen zu speichern, sondern darum, diese Informationen auch in unser Handeln zu integrieren.

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Wie lernt man?
Wenn es um das Lernen geht, so nicht allein darum, Informationen zu speichern, sondern darum, diese Informationen auch in unser Handeln zu integrieren.

Was passiert also in unserem Gehirn, wenn wir lernen?
Das Gehirn (Cerebrum) des Menschen wiegt im Schnitt 1.400 Gramm – abhängig von Geschlecht und Körpergröße. Mit dieser verhältnismäßig geringen Masse steuert es nahezu alle Körperfunktionen, ermöglicht das Denken, emotionales Erleben und viele weitere Funktionen. Das Gehirn besteht aus einer Reihe von Gehirnzellen, die man in Bezug auf ihr Aussehen und ihre Funktion unterscheiden kann. Die wichtigsten und häufigsten Gehirnzellen sind die Nervenzellen (Neurone): Von ihnen gibt es im menschlichen Gehirn ungefähr 200 Milliarden.
Die Großhirnrinde (Kortex) besteht aus 19 (Frau) bis 23 (Mann) Milliarden Nervenzellen, die aufgrund ihrer grauen Farbe auch graue Substanz genannt werden. Der Kortex lässt sich wegen seiner Funktionen in verschiedene Bezirke einteilen:
In den sensorischen Feldern verarbeitet das Gehirn Sinneseindrücke.
Mit den motorischen Feldern koordiniert es Bewegungen. Gedanken- und Antriebsfelder dienen dem Denken und Erinnern.
Eine Nervenzelle besteht aus:
Einem Zellkörper (Soma) mit den Nervenzellfortsätzen (Dendriten) und
dem Achsenzylinder (Axon).
Der Körper der Nervenzelle misst etwa 5 bis 100 Mikrometer (1 Mikrometer entspricht einem tausendstel Millimeter). Die Nervenzellfortsätze verjüngen sich auf einen Durchmesser von etwa einem Mikrometer. Ein Nervenzellfortsatz kann bis zu einem Meter lang sein und eine einzige Nervenzelle kann bis zu 10.000 Fortsätze haben.
Die Synapsen
Am Ende des Axons befinden sich die Endplatten. Dort, wo sie die benachbarte Zelle berühren, bilden sich Synapsen aus. Diese Synapsen verbinden nicht nur die Nervenzellen miteinander, sondern stellen ebenso Kontakt in weiter entfernte Körperbereiche her.
Die Gehirnzellen tauschen Informationen untereinander durch chemische Botenstoffe (Neurotransmitter) über die Synapsen aus. Um viele Information übertragen zu können, braucht eine Gehirnzelle möglichst viele Synapsen – die Menge der Nervenzellen spielt eine eher untergeordnete Rolle.

„Ein ungeübtes Gehirn ist schädlicher für die Gesundheit als ein ungeübter Körper.“ George Bernard Shaw


Vertiefen Sie Ihr Wissen - wie wir lernen erfahren Sie in diesen beiden Videos:
Film Synapsen
Wie Synapsen funken

Und lesen Sie diesen Artikel (sollten Sie!). Lernen macht gl\'fccklich





Handelndes Wissen erwerben

Um abrufbares und anwendbares Wissen zu erwerben, ist ein anderes Lernen notwendig. Reines anhäufen von Informationen ist wenig effektiv, da dadurch die Anwendung desselben nicht geschult wird.
Was gehört zu einem vollständigen Lernprozess oder wie kann man lernen, so dass man mit dem erworbenen Wissen etwas anfangen kann?

 
 

Unser Gehirn ist in der Lage aus chemischen und elektrischen Impulsen Bilder (Gesichtssinn) zu entwickeln und Informationen einen Sinn zu geben. Dadurch wird unser Handlungs- und Entscheidungsspielraum vergrößert.
Jedoch sind Fakten, Begriffe, Regeln oder Theorien bedeutungslos und werden „vergessen“, wenn sie nicht in unser persönliches Umfeld integriert werden, und damit unsere Handlungen bestimmen, das heißt, Informationen müssen genutzt bzw. benutzt werden, um jederzeit abrufbar zu sein. Erst dann können wir sie für unsere intuitiven Entscheidungen und Handlungen nutzen.

Warum ein vielschichtiger Lernprozess notwendig ist.
In der Schule, oder wenn Sie z.B. über ein Lehrbuch Informationen erwerben, werden meist nur einige Bereiche des Lernprozesses genutzt - und so bleibt ein erheblicher Teil passiv, sie sind im Prinzip nur eine Ansammlung von Daten.

 
 

Diese können zwar bei Prüfungen abgefragt werden sind aber nicht so vernetzt, dass sie in völlig neuen Situationen angewendet werden können. Man bezeichnet dies als träges Wissen.
Für Ihren Wunsch, Ihr Normalgewicht zu erreichen, bedeutet dies, dass Sie zwar umfangreiche Kenntnisse über die notwendigen Maßnahmen besitzen, wie Sie Ihr Normalgewicht erreichen können, diese aber nicht in die Tat umsetzen können.
Als untauglicher Ausweg aus dieser Situation suchen Sie nach neuem Wissen, um endlich Ihr Ziel zu erreichen. Peter Horton sagte dazu: „Manche Sucher trauen dem Suchen mehr, als dem Finden!“

Noch ein Beispiel: Wir alle haben in der Schule eine oder mehrere Fremdsprachen gelernt, aber nur wenige von uns haben eine kommunikative Kompetenz erworben. Das heißt, es mangelt an der Fähigkeit, das Vokabular einer Fremdsprache, das für die Abfrage im Unterricht erlernt wurde, während einer Unterhaltung abzurufen. Es besteht keine Verbindung zwischen Wissen und Handeln.
Damit wir Wissen auch anwenden können, müssen wir einen vielschichtigen Lernprozess durchlaufen.
Dazu gehören sechs Elemente, die insbesondere bei schwierigen und komplexen Lernsituationen, wie zum Beispiel bei der Veränderung der Nahrungsaufnahme, wiederholt durchlaufen werden müssen.

Ihre Aufgabe
Entsprechend der Idee, die hinter diesem Buch steht, führen Sie zunächst diese Aufgabe durch.
Nehmen Sie sich einen Bogen Papier und schreiben Sie alles auf, was Sie über die Möglichkeiten, wie man sein Normalgewicht erreichen kann, wissen.
Das tun Sie bitte jetzt gleich, noch bevor Sie weiter lesen. Lassen Sie sich dafür fünf Minuten Zeit.

Mag sein, dass Sie sich wie in der Schule fühlen oder sich in Ihre Kindheit versetzt glauben, wenn Sie diese direkten Anweisungen erhalten. Es geht hier in diesem Buch jedoch nicht um ein Verhältnis wie zwischen Lehrer und Schüler, sondern betrachten Sie alle Aufgaben als eine Übung, die Ihnen ein Berater vorschlägt. Je mehr Übungen Sie ausführen, desto leichter und schneller erreichen Sie Ihr Ziel.

Haben Sie Ihr Wissen aufgeschrieben?
Ich rate einmal, was sinngemäß auf Ihrem Zettel steht:
- Weniger Kalorien zuführen, also weniger Essen.
- Mehr bewegen, also Sport treiben.
- Keine Süßigkeiten mehr.
- Keine Cola mehr trinken.
- Die Ernährung umstellen.
Ich denke, es wird noch mehr auf Ihrem Blatt stehen.
Aber entscheidend ist, dass alles was Sie niedergeschrieben haben mit diesen zwei Worten beginnen könnte: Ich sollte ....!
Bei dieser Aufgabe ging es darum, zu reflektieren, was Sie bereits über ein erfolgreiches Gewichtsmanagement wissen und tun müssten oder sollten, um normalgewichtig zu werden und zu bleiben, aber bisher noch nicht oder nicht lange genug getan haben.
Tatsache ist, wenn es Ihnen gelungen wäre, dieses Wissen in alltäglichen Situationen zu übertragen und entsprechend zu handeln, wären Sie bereits normalgewichtig.


 
 
 
 


 

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