Trägheit verhindert das Abnehmen - Intuitiv abnehmen Schlank werden und bleiben

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Der größte Feind des Erfolgs ist die Trägheit.

»Trägheit hat im Leben stets daneben gegriffen und wird es auch stets tun. Es liegt in der Natur der Sache, dass sie niemals Erfolg hat. Sie ist eine Last, ein Hemmnis, eine Schädigung, stets unnütz, unzufrieden, melancholisch und elend.« Samuel Smiles (1812 - 1904), englischer Arzt, Biograph und Sozialreformer
Quelle: Smiles, Der Charakter, 1871

Ich müsste .....
Ich müsste eigentlich meine Steuererklärung machen.
Ich müsste das Bad mal renovieren.
Ich müsste mal den Keller aufräumen.
Ich müsste ....... Ich müsste ....... Ich müsste ........

Und mit jedem unerledigten Müsste, wird das Leben schwerer immer schwerer.

Was bedeutet Trägheit?
Die Physik versteht unter Trägheit die Eigenschaft einer Masse, der Änderung ihres Bewegungszustands einen Widerstand entgegenzusetzen. Man spricht dann von der Trägheit der Masse oder vom Beharrungsvermögen. Beschrieben und in einer Formel dargestellt wurde dies unter Trägheitsgesetz von Isaac Newton.
Diese Formel lautet: F→=0    ⇒    a→=0    ⇒    v→= konstant

Die drei Kernaussagen in Kürze
1. Jeder Körper beharrt in seinem Zustand der Ruhe, wenn der Körper nicht durch einwirkende Kräfte gezwungen wird, seinen Zustand zu ändern.
2. Auch ein in Bewegung befindlicher Körper bewegt sich mit konstanter Geschwindigkeit weiter.
3. Im Alltag wirken häufig Reibungskräfte als äußere Kräfte, die einen in Bewegung befindlichen Körper abbremsen.

Die Gesetze der Trägheit in Psychologie des Verhaltens.
Unter Trägheit wird das Verharren in Tatenlosigkeit verstanden. Man hofft, dass sich manches schon von selbst erledigen wird. Diese Hoffnung geht zwar auf, allerdings entspricht das Ergebnis nur selten der Erwartung.
Synonyme für Trägheit beim Menschen sind unter anderen: Faulheit, Antriebslosigkeit, Lethargie, Passivität, Interesselosigkeit, Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit und auch Langsamkeit.

Das Gesetz der Trägheit in der alternativen Anwendung auf die Gewichtsreduktion

Dein Übergewicht betrachte einmal als physikalische ruhende Masse, was dir ja nicht schwerfallen dürfte. Dargestellt durch die blaue Kugel.

Kernsatz Nr.1 lautet ja: Jeder Körper beharrt in seinem Zustand der Ruhe, wenn der Körper nicht durch einwirkende Kräfte gezwungen wird, seinen Zustand zu ändern.
Da du ja das Bedürfnis verspürst, dein Gewicht zu reduzieren, musst du auf diese ruhende Masse einwirken. Dies erfolgt durch deinen Wunsch, welcher im Bild durch die schiefe Ebene der Mauer dargestellt wird.
Im Prinzip sollte die Kugel ja jetzt, in Richtung Normalgewicht, losrollen. Das kann sie aber nicht, da erst noch ein bremsendes Hindernis überwunden werden muss. Dargestellt als fehlender Backstein, mit der Bezeichnung Umsetzungskraft, der eingefügt werden muss. Jetzt setzt sich die Kugel in Bewegung.
Was dem Kernsatz Nr.2 entspricht, der lautet:  Auch ein in Bewegung befindlicher Körper bewegt sich mit konstanter Geschwindigkeit weiter. Allerdings nur dann, wenn keine störende Einflüsse vorhanden sind.
Was uns zum Kernsatz Nr.3 führt:  Im Alltag wirken häufig Reibungskräfte als äußere Kräfte, die einen in Bewegung befindlichen Körper abbremsen.
Im Bild dargestellt als weitere fehlende Backsteine.

Das bedeutet, dass weiterhin treibende Energie (Kraft) notwenig ist, um die Kugel in Bewegung zu halten. Zumindest so lange, bis du die abgebildeten Lücken, und wahrscheinlich noch einige andere persönliche Lücken, gefüllt hast.
Sobald du dein Wohlfühlgewicht erreichst, wird dir deine Intuition dabei helfen, die Kugel ohne Mühe in Bewegung zu halten, du also dein erreichtes Gewicht dauerhaft halten wirst.
Denke aber daran, dass der Kernsatz Nr.3 für immer seine Gültigkeit behält: Im Alltag wirken häufig Reibungskräfte als äußere Kräfte, die einen in Bewegung befindlichen Körper abbremsen.
Wenn du in Trägheit verfällst, und keine Energie einsetzt, wird dies zum Stillstand führen. Stillstand bedeutet aber meist Rückentwicklung und dies könnte bedeuten, dass du wieder an Gewicht zunimmst.

Einige Ursachen für die Trägheit

Deine Komfortzone
»Trägheit ist ein psychologisches Gesetz. Jede Neuerung tut weh.«
Leo N. Tolstoi

Tolstoi benannte damit eigentlich die Hauptursache für die Trägheit. Es ist die Angst vor Veränderung. Man hat sich in seinem Leben mit all den negativen und natürlich auch positiven Umständen eingerichtet. Dies nennt man auch Komfortzone.
Bodo Schäfer spricht in seinen Vorträgen davon, dass, wenn man seine Komfortzone erweitern will und dafür verlassen muss, eine Zone der Angst entsteht, durch die man hindurch muss. Dies kann man aber nur dadurch, dass man seine Komfortzone verlässt.
Beginne mit kleinen Schritten und lern, dass du die Angst überwinden kannst.

Die Aufschieberitis

»Morgen werde ich tun, was ich gestern bereits tun wollte!«

Als ich meine Tomatenpflanzen wieder einmal begutachtete, stellte ich im unteren Bereich der Stiele kleine bräunlich graue Verfärbungen fest. Diese werden sicher durch einen Pilzbefall verursacht, war der Sommer ja sehr feucht und regnerisch.
Morgen werde ich im Gartencenter ein Spritzmittel dagegen holen, verschob ich die notwendige Maßnahme.
Eine Woche später, ich hatte mir noch kein Spritzmittel besorgt, war der Pilzbefall über die gesamten Stängel sichtbar und hatte bereits einige unreife Früchte befallen.
17.30 Uhr - das Gartencenter wird sicher bereits geschlossen haben, wenn ich jetzt hinfahren würde. Morgen, sobald es öffnet, werde ich der erste Kunde sein.  Doch erst am späten Nachmittag um 17.45 Uhr fuhr ich rasch ins Gartencenter, es liegt ja nur knappe fünf Minuten von meinem Haus entfernt. Kaufte das Pilzmittel und behandelte dann sofort die Pflanzen.
Ob ich noch Tomaten ernten kann?
Sicher fallen dir ebenfalls Geschichten aus deinem Leben ein, bei denen die Prokrastination (Fachbegriff) den erfolgreichen Abschluss des einen oder anderen Vorhabens verhinderte.

Vermeintliches Wissen bzw. Nichtkönnen

»Wir behaupten oft, unfähig zu sein, etwas zu tun, wenn wir doch nur zu träge dazu sind.« Lydie de Trey (1788 - 1868), Schriftstellerin aus der Schweiz

Eine beliebte Ausrede dafür, warum man nicht handelt, ist der Glaube zu wissen, dass man es nicht kann. Nur zwei Mahlzeiten am Tag, das schaffe ich nicht. Nach der Arbeit etc. noch sportlich unterwegs zu sein, das geht gar nicht. Nicht mehr aus Gewohnheit zu bestimmten Zeiten essen, ist in meiner Familie unmöglich.
Um dieses Nichtkönnen zu begründen, folgt ein: »Weil ich weiß, dass .......«
Frage dich ob die Ursache für dieses Nichtstun, nicht dein vermeintliches Wissen, sondern deiner Trägheit geschuldet ist. Teste den Wahrheitsgehalt deiner Annahmen doch einmal aus, indem du es trotzdem tust.


Keine Vision vom Ziel

Motivation ist der Treibstoff für den Motor, der dich aus der Trägheit (Stillstand) zum Handeln bringt. Aber auch die Motivation entsteht nicht aus dem Nichts. Voraussetzung dafür ist ein Ziel, ein Ziel, von welchem du eine Vision hast. Eine Vision davon, wie du dich fühlen wirst, was du sein wirst, wenn du dein Ziel erreicht hast.

Wunsch oder Wollen

Wünscht dir dein Wohlfühlgewicht oder willst du es erreichen. Wünschen kann man sich viel und meist erwartet man, dass sich der Wunsch ohne eigenes zutun erfüllt. Es ist das Wollen, welches auch ein Handeln auslöst.

Erwartung

Im Wort Erwartung steckt das Wort warten. Du stehst vor einigen Aufgaben und auch Problemen, die du bewältigen musst, wenn du dein Ziel erreichen willst. Wer seine Trägheit nicht in den Griff bekommt, wartet darauf, dass sich die Probleme von selbst verschwinden oder von anderen gelöst werden. Und so verharrt man in seiner Trägheit und bleibt wie und was man ist.

Gesundheitliche Probleme

Noch ein Wort zu gesundheitlichen Problemen, die für die Trägheit oder in diesem Zusammenhang besser für eine Antriebslosigkeit verantwortlich sein könnten.
Da dieser Abschnitt sehr umfangreich würde, solltest du, wenn du mehr darüber erfahren möchtest, nachfolgende Link aufrufen:
Die kurzURL falls du die Adresse selbst in deinem Browser eingeben möchtest.  https://lmy.de/u5Igo

Nachdenkenswert:

»Gegen Trägheit hilft nur Tun, denn Trägheit erzeugt nur neue Trägheit.«
Halte die Kugel also immer in Bewegung und, falls sie einmal liegen bleibt, suche nach einer Möglichkeit, wie du den Widerstand durch die Zufuhr von Handlungsenergie überwinden kannst.
Mehr als ein bloßer Ratgeber.
Dieses Taschenbuch ist ein Lehrbuch, mit welchem du das intutive Abnehmen Schritt für Schritt erlernen wirst. Schule deine Intuition und Sie wird dich immer die richtigen Entscheidungen treffen lassen, die sicher zu deinem Normalgewicht führen werden.
Impressum:
Siegfried Müller - Mühlstr. 1 - 63688 Gedern
Phone: (49)6045-955944 - Mobil: 01575 3390754 - Mail: info@intuitiv-abnehmen.de

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